FC Bayern – (keine) Panik auf der Titanic

Titanic Bayern Okt 2019

Was ist am Samstagnachmittag passiert: Der FC Bayern verschenkt in Augsburg in der Nachspielzeit fahrlässig einen Sieg, der ihn zurück an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga geführt hätte. Sehr ärgerlich für Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam, Verein und Fans – noch ärgerlicher allerdings das Echo in den (Sozialen) Medien. Eine Einschätzung der aktuellen Situation des FC Bayern.

Aufgrund der letzten Jahre, Jahrzehnte, mehr als erfolgsgewöhnt bzw. –verwöhnt startet der FC Bayern in jede Bundesligasaison als hoher Favorit. International ist die Euphorie mittlerweile nicht mehr ganz so groß, die Konkurrenz ist gewaltig. Trotzdem zählt der FC Bayern quasi immer zu den Mitfavoriten. Das ist auch dieses Jahr so.

Holpriger Start in die Bundesligasaison

Zum ersten Mal seit 2011 starten die Münchner nicht mit einem Sieg in die Saison, sondern lassen bereits am ersten Spieltag zuhause beim 2:2 gegen biedere Berliner zwei Punkte liegen. Nach einer starken Anfangsphase mit einer 1:0-Führung, die eigentlich höher hätte sein müssen, kassieren die Bayern aus dem Nichts zwei wirklich unglückliche Gegentore. Trotz bester Chancen in der 2. Halbzeit reicht es dann nur noch zu einem 2:2-Unentschieden.

Am 2. Spieltag gewinnen die Bayern durch drei Lewandowski-Tore mit 3:0 auf Schalke. Dass der Sieg wohl zu hoch ausgefallen ist und nicht alles hundertprozentig gepasst hat, ist eigentlich zu vernachlässigen. Denn wenn man bei einer deutschen Spitzenmannschaft drei Punkte holt, sollte man eigentlich zufrieden sein. Alles andere ist hochnäsig und Größenwahn. (das musste hier einmal zur Einschätzung gesagt werden!)

Am dritten Spieltag schießen die Bayern nach einem 0:1-Rückstand den FSV Mainz 05 mit 6:1 aus der Allianz Arena. Standesgemäß – ja. Trotzdem möchte ich dezent darauf hinweisen, dass es den Mainzern im März 2016 als einzigem Verein gelungen ist, in München drei Punkte zu entführen, als der Chefcoach Pep Guardiola hieß und es wirklich noch um die Meisterschaft ging.

Am vierten Spieltag müssen die Bayern bei den bis dahin verlustpunktfreien Leipziger Bullen antreten, spielen diese eine Halbzeit an die Wand, kassieren kurz vor der Halbzeit den Ausgleich durch einen unglücklichen unnötigen Elfmeter und trennen sich letztendlich nicht völlig unverdient von diesen mit 1:1, obwohl egal wesentlich mehr „drin“ gewesen wäre. Somit wurde die erste Chance auf die Bundesliga-Tabellenführung vertan.

Nach einem 4:0 zuhause gegen den 1. FC Köln und einem  3:2 beim Tabellenletzten Paderborn sind die Bayern nach dem 6. Spieltag zum ersten Mal in der aktuellen Bundesligasaison Tabellenführer. Trotzdem werden sie vor allem wegen der beiden Gegentore in Paderborn (zum 1:2 und 2:3) scharf kritisiert. Zuvor betrieb die Mannschaft einen ärgerlichen „Chancenwucher“ – statt mit einem dünnen 1:0 hätte man mit 4:0 in die Halbzeit gehen können, nein müssen. Den ersten Gegentreffer konnte man als „grobe Unachtsamkeit“ in der gesamten Verteidigung sehen, der zweite war eher ein „Sonntagsschuss am Samstag“. Wäre das Spiel dem Spielverlauf und den Chancen entsprechend mit 5:1 ausgegangen, hätte man von souverän gesprochen. So faselte der Boulevard sogar von einem „Zittersieg“.

Am darauffolgenden Dienstag schießen die Bayern in der Champions League nach einer „schwierigen“ ersten Halbzeit den letztjährigen Finalisten Tottenham mit 7:2 aus dem eigenen Stadion. Trotz einer nahezu perfekten zweiten Halbzeit nörgelten viele Fans und Medien eher an der 1. Halbzeit herum. Die „Kovac-Fans“ dagegen sahen sich darin bestätigt, dass der richtige Coach auf der FCB-Bank sitzt.

Die große Fraktion der Kovac-Gegner sah dies naturgemäß anders und sah sich bei der darauffolgenden 1:2-Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim bestätigt. Man konnte sich des befremdlichen Gefühls nicht erwehren, dass sich nicht wenige eigene „Fans“ sogar über die Niederlage gefreut haben. Fazit des Spiels: Selbst wenn man dem Gegner individuell in allen Belangen überlegen ist, kann man in der Bundesliga kein einziges Spiel gewinnen, wenn der Wille und die Einstellung zum Spiel nicht stimmen. Das Abwehrverhalten bei beiden Gegentoren konnte man sicherlich auch mit „Begleitschutz geben“ bezeichnen. Sehr ärgerlich, aber hinsichtlich der Tabellensituation alles andere als dramatisch, denn die Spielkonstellationen für den 8. Spieltag ließen eine Rückkehr an die Tabellenspitze erwarten. Voraussetzung dafür war aber ein Auswärtssieg in Augsburg.

Genau diesen hatten die Bayern trotz eines 0:1-Rückstandes nach 28 Sekunden(!) bis in die Nachspielzeit vor Augen. Vorher waren Chancen zum 3:1 oder 4:1 zur Genüge vorhanden. Ein verlorener Zweikampf des wiedergenesenen Lucas Hernández und Schläfrigkeiten im Abwehrzentrum ließen jedoch die Augsburger jubeln: 2:2 durch Finnbogason, zum vierten Mal in Folge zwei Gegentore und die Tabellenführung war schon wieder weg.

Reaktionen nach dem 2:2 in Augsburg

Die Folge des absolut unnötigen und ärgerlichen Punktverlusts in Augsburg war ein Shitstorm der eigenen Fans in den Social Media – ein Festival für die Boulevardpresse!

Nicht unbedingt eine Minderheit war (ist) der Meinung, dass es im Verein aktuell nahezu nur noch Versager geben würde: Kovac, Salihamidzic, Rummenigge, ein Großteil der Spieler (Erstaunlicherweise ist in solchen Szenarien fast nur Uli Hoeneß außen vor). Eine Hysterie brach im Internet aus, welche eigentlich die Vermutung hätte nahe legen müssen, dass der FC Bayern bereits am 8. Spieltag als sicherer Absteiger aus der Bundesliga feststeht. Kovac-Gegner und –Befürworter bekrieg(t)en sich, ebenso Müller-Fans und –Gegner, Müller-Fans und Coutinho-Fans. Martinez-Fans meldeten sich (schon) vor dem Spiel zu Wort. Eine einzige Schlammschlacht: Jeder gegen jeden.

Tatsächliche Situation

Wie alle wissen, ist der FC Bayern tätsächlich (noch 😉 ) nicht vom Abstieg bedroht, grüßt aber auch nicht von der Tabellenspitze, sondern reiht sich hinter den Außenseitern Mönchengladbach und Wolfsburg mit einem Punkt Rückstand (aber dem besseren Torverhältnis) als Tabellendritter ein.

Dennoch werden die Medien nicht müde zu betonen – natürlich um noch mehr Öl ins Feuer zu gießen, dass dies der schlechteste FCB-Saisonstart seit neun Jahren wäre. 15 Punkte – 22:10 Tore – wahrlich eine Bilanz des Schreckens 😉 .

Natürlich ist diese Ausbeute alles andere als zufriedenstellend, vor allem wenn man an das Zustandekommen denkt. Aber genau das ist doch auch die ganz große Hoffnung für die Saison: bei mehr Konzentration (Abwehr) und mehr Konsequenz (Angriff), bei einer astreinen Einstellung (Hoffenheim-Spiel!) und auch etwas mehr Glück (zahlreiche eigene Pfostentreffer; sehr unglückliche Gegentreffer in der Entstehung) wären bislang sogar 22 bis 24 Punkte (Optimum) möglich gewesen. Die Überschrift würde lauten: „Langweile-Die Bundesliga ist nach dem 8. Spieltag entschieden.“ Und niemand würde das Spielsystem der Kovac-Bayern kritisieren.

Ich habe mir übrigens den Spaß erlaubt und die Punkte, Tore und Tabellenstände des FCB nach dem 8. Spieltag in den Jahren der Europapokalsiege / Champions League-Siege errechnet und verglichen: 1973/74, 1974/75, 1975/76 und 2000/01 stand man jeweils schlechter da als aktuell – einzig in der Triplesaison 2012/13 waren die Werte klar besser. 1974 und 2001 gewann man übrigens trotz des „Katastrophenstarts“ in die Liga neben dem Europapokal auch noch die Meisterschaft – nur so zur Beruhigung.

Kritik am Spielsystem unter Niko Kovac

Neben den „Kovac-Hatern“, die ihm u.a. die Demontage der Klub-Heroen Thomas Müller und Javi Martínez vorwerfen, gibt es zahlreiche Kritiken an seinem Spielsystem, welches zum einen nicht erkennbar wäre, sich zum anderen nicht weiter entwickeln würde (geht das überhaupt, wenn nicht erkennbar 😉 ).

Hierzu möchte ich als langjähriger FCB-Fan sagen, dass es in den vielen vielen Erfolgsjahren des FC Bayern eigentlich nur einen einzigen Trainer gab, der dem Bayernspiel nachhaltig seinen Stempel aufgedrückt hat: Das war kein Otmar Hitzfeld, kein Jupp Heynckes, schon gar nicht ein Otto Rehhagel, Giovanni Trapattoni, Felix Magath, Jürgen Klinsmann oder Carlo Ancelotti und auch nicht Louis van Gaal. Dies war einzig und allein Pep Guardiola. Und nur noch einmal kurz zur Erinnerung: Wie höchst umstritten war der Katalane bei großen Teilen der Fans und der Medien. Und jetzt will man Niko Kovac vorwerfen, er hätte kein adäquates Spielsystem? Sorry, aber das war nicht einmal bei „unserem Halbgott“ Jupp klar und deutlich zu erkennen. Und das erste halbe Jahr (1998) unter Hitzfeld war – im Vergleich zu den Vorjahren – ein Genuss, dann wurden seine Bayern immer pragmatischer.

Kovac wird und wurde (nach dem Doublegewinn der letzten Saison) immer wieder vorgeworfen, dass es sein Glück sei, dass man in der Mannschaft so viel individuelle Klasse hätte. Sein – eben nicht vorhandenes – Spielsystem würde keineswegs zum Erfolg führen. Auch da würde ich sehr gerne an alle großen Mannschaften der letzten Jahrzehnte erinnern: Jede profitierte in erheblichem Maße von der individuellen Klasse seiner Superstars: Allen voran der FC Barcelona: Messi, Xavi, Iniesta, Neymar. Aber auch die glorreichen Bayern der 1970er Jahre hatten mit ihrer legendären „Mittelachse“ Maier, Beckenbauer, Müller absolute Ausnahmespieler in ihren Reihen. Warum soll das nun bei den Kovac-Bayern anders sein?

Größter Umbruch seit Jahren

Anders als dies seit einigen Jahren die Kritiker des FCB behaupten, war ich nie der Meinung, dass der Verein einen Umbruch verpasst hätte oder mit diesem zu spät dran wäre. Das Gesicht der Mannschaft hat sich seit dem Triplesieg 2013 jedes Jahr ein bisschen verändert. In diesem Jahr ist dies stärker denn je der Fall: Robbery wurde zwar schon in den letzten Jahren peu à peu ersetzt, nun aber endgültig durch Coman und Gnabry. Zudem sollte das deutsche Innenverteidiger-Weltmeister-Duo von 2014, Hummels und Boateng, durch die aktuellen französischen Weltmeister Hernández und Pavard ersetzt werden. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass sich der Ex-Atlético-Spieler nach einer langwierigen schweren Verletzung erst in seine alte Form bringen muss. Da muss man durchaus ein bisschen Geduld aufbringen.

Ich bin übrigens felsenfest davon überzeugt, dass Philippe Coutinho dem FCB vor allem international mehr Chancen verschaffen wird, als dies in den letzten beiden Jahren beim nach Madrid zurück gekehrten James der Fall war. Auf der sog. Zehn ist Coutinho sicher besser als James, aber auch als die FCB-Legende Thomas Müller, sehr zu dessen Leidwesen und zum Ärgernis der großen Fanschar des Spaßvogels aus Pähl. Trotzdem sollte das straffe Programm des FC Bayern auch Thomas Müller genügend Einsatzminuten bescheren, in welchen sich dieser nachhaltig bewähren können wird.

Ruhe bewahren

Definitiv war der Saisonstart des FC Bayern keine Offenbarung. War aber eine solche unter all den Umständen überhaupt zu erwarten? Im Fußball gibt es zudem immer besonders „kluge“ Sprüche wie „Im Herbst gewinnt man keine Titel“. So abgedroschen gerade diese „Fußball-Weisheit“ klingen mag, sie entspricht der Realität. 1995 sind die Bayern mit dem neuen Trainer Rehhagel wie die Raketen in die Saison gestartet, ebenso 2011 (nach der Auftakt-Niederlage) mit Heynckes. Am Schluss war jeweils der BVB Deutscher Meister.

Wenn nun alle im und um den Verein herum die Ruhe bewahren, die Kicker bald auch die Ergebnisse einfahren, die dem Spielverlauf entsprechen, dann könnte es noch eine großartige Saison aus Bayern-Sicht werden. Dann muss man sich auch nicht von „großartigen“ neuen Statistik-Verfahren wie den „Expected Goals“ (xG) verunsichern lassen. xG wies nach dem Bayern-Spiel in Augsburg bei der Auswertung aller Torchancen das Unentschieden mehr oder weniger als leistungsgerecht aus….

Was ich damit (noch einmal) sagen will: Einfach den Kopf einschalten, bei aller Emotionalität des Fußballs sachlich bleiben (zwei Tage nach einem Spiel sollte das möglich sein) und Ruhe bewahren … könnte auch zum Erfolg der Mannschaft führen!

7 Kommentare zu „FC Bayern – (keine) Panik auf der Titanic“

  1. Wie immer ein hervorragender Beitrag von Dir! Vielen Dank.
    Es ist wirklich schlimm, was einem die sog. Internettrainer oder auch Taktiknerds so alles um die Ohren hauen. Es ist doch beispielsweise völlig irrsinnig, dass ein ehemaliger Kreisligaspieler mehr Ahnung vom Spiel und Mannschaftseinstellung haben soll, als unser Trainer! Dies ist an Besserwisserei und Selbstherrlichkeit kaum zu übertreffen. Leider kann man es heutzutage kaum verhindern, an solche Beiträge auszukommen.
    Umso so besser, dass es Leute wie Dich gibt, die es vernünftig und realistisch analysieren und dabei trotzdem noch aus wirklicher Fansicht schreiben.
    Dies ist, meiner Meinung nach, bei o.g. Beispiel nicht der Fall!
    VG, mach weiter so!!!(die Berichte dürfen auch lang sein😉)

    1. Vielen Dank, Wolf.

      Für den aktuellen Beitrag habe ich auf FB („Kovac-Weichspülerei“) einiges auf die Mütze bekommen, aber auch großes Lob … von denjenigen (wie Euch), die den Text auch wirklich verstanden haben.

      Denn ich mag den Niko Kovac zwar als Typen, bin aber bei Weitem nicht zu 100% von ihm als FCB-Trainer. Trotzdem bringen unsachliche Argumente gegen ihn gar nichts.

  2. Sehr guter Beitrag, Peter. Vielleicht ein Tipp – wenn es geht, nimm dir die Zeit, kürzer zu schreiben (d.h. den Artikel, wenn er fertig ist, zu kürzen oder drei Beiträge draus zu machen). Gerade online ist m.E. die Aufmerksamkeitsspanne zu kurz für so lange Texte.

    Du kritisierst die Hysterie zu recht. Sie hat m.E. zwei Ursachen: Blasenbildung und Schneeflocken. Die Leute leben in Meinungsblasen, alles was nicht dem eigenen – vorgefassten – Bild entspricht muss „weg“, weil es „spaltet“. Und psychisch kollabieren die Meisten, so wie Schneeflocken beim ersten warmen Windhauch schmelzen, wenn etwas passiert was unangenehm ist – dass Bayern z.B. nicht Tabellenführer ist oder dass sie mal nicht gegen Augsburg gewinnen. Das Ergebnis sieht man jetzt im Netz – ein gepeinigter Massenaufschrei, dabei hat Bayern doch noch nicht mal verloren ..

    Zur aktuellen Internet-Taktikdiskussion: Einerseits beeindruckens, was der 08/15-Fan heute alles weiß – von der Dreiecksbildung zum Positionsspiel bis zu den Idealabständen zwischen zwei Verteidigungslinien. Andererseits erschreckend, was alles an Fußballwissen verloren gegangen ist. Z.B., dass es (statistisch belegbar) sogar wichtiger ist, kein Tor zu kassieren als eines zu schießen, oder, dass das ärgerliche Augsburger Ausgleichstor nun sicher nicht an Kovac lag sondern zu 100% an denen, die auf dem Platz standen.

    Die Saison wurde nicht in Augsburg entschieden (die, die 2001 schon dabei waren können das bestätigen). Entscheidend sind nur, ob sich die Mannschaft grundsätzlich konzentrieren kann – ja, siehe Leipzig und Tottenham, und welches Potential sie hat – m.E. mehr, deutlich mehr als letzte Saison.

    1. Danke für den Kommentar und das Kompliment, Wipf.

      Ich weiß, dass für viele (die meisten) meine Beiträge zu lang sind. Aber es gibt trotzdem genügend Leute, welche sie lesen. Leider wird dann aber nicht hier im Blog, sondern vor allem auf Facebook kommentiert. Das ist absolut i.O., ich würde es mir aber gerne anders wünschen …

      Und auf Facebook gibt es übrigens auch jeden Tag mindestens 5 Beiträge von mir, die wesentlich kürzer sind. Das Format hier erhalte ich mir aber. (Witzigerweise wollte ich diesen Beitrag hier aber wirklich ursprünglich ziemlich kurz fassen … dann ist mir aber schlichtweg zu viel eingefallen 😉 ).

      Ja, die vielen „Internet-Trainer“ …
      Früher ging es um „Spiel mit Ball“ und „Spiel ohne Ball“ … heute (seit Pep) sind es die zu bildenden Dreiecke.
      Glaub mir: Es gibt (fast) keinen Trainer, der seinen Kickern (inkl. der Weltklasse) taktische Anweisungen in der Form präsentiert, wie dies im Netz auf einigen Seiten passiert. Die Spieler würden sich gegenseitig anschauen, an die Stirn tippen etc…. In der Kabine geht das noch wie früher zu. Und bei den Profitruppen verhindert dies logischerweise schon die Internationalität – 6-8 Dolmetscher (als „Maulwürfe“ bestens geeignet!) in der Kabine 😉 😉

      FCB-inhaltlich sind wir wohl einer Meinung 😉

      1. Erinnerst Du dich noch an den Cotrainer von Jürgen Klinsmann? Martin Vasquez? Der hatte auch die Taktiktafel in der Hand (damals noch kein IPad). Es hat die Spieler schlicht nicht interessiert. Und das ist auch nachvollziehbar. Man kann doch Spielzüge gar nicht vorhersagen, denn erstens gibt es auch noch einen Gegner und zweitens ist der Ball rund (damit das Spiel die Richtung ändern kann).

        Interessant finde ich, dass der Internetvorwurf des fehlenden „In-game-coachings“ gebetsmühlenartig gegen Kovac erhoben wird, es bei Ancelotti aber kaum jemanden gestört hat.

  3. Wieder ein sehr gelungener Beitrag – danke!

    Trittst du jetzt eigentlich mal gegen die „Nerd-Truppe“ von Miasanrot an?

    Bekomme immer am Rand mit, was dieser „Buchautor-Jüngling“ alles so von sich gibt.
    Bayernfan? Nicht wirklich! Eher Profiteur eines Erfolgsvereins!

    Wenn Expected Goals nach dem FCA-Spiel wirklich so einen Blödsinn herausbekommt, dann gute Nacht!

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