Die Bayern-Saison 2018 /19 – ein Fazit

Double 2019

Eine sehr turbulente Bayern-Saison ist vor gut einer Woche mit dem Pokalsieg in Berlin und dem damit verbundenen Double eigentlich sehr positiv zu Ende gegangen. Zudem relativiert der Champions League Sieg des FC Liverpool, gegen den die Münchner im Achtelfinale des Wettbewerbs ausgeschieden waren, das in vielen Augen schwache internationale Abschneiden des Vereins doch erheblich. Trotzdem reißt in der Nachbetrachtung die Kritik an Verein, Vereinsführung, Mannschaft und auch Trainer nicht ab. Hierzu Petersgradmessers Analyse.

Das abgelaufene Fußballjahr des FC Bayern unter dem neuen „Übungsleiter“ Niko Kovac kann man in zwei, wenn nicht sogar drei Phasen einteilen.

Die ersten beiden Phasen wurden bereits im November 2018 detailliert in diesem Beitrag analysiert:  https://petersgradmesser.wordpress.com/2018/11/15/die-krise-des-fc-bayern-im-herbst-2018/

Auf eine überraschenderweise sehr gute und erfolgreiche Saisonstartphase folgte im Herbst 2018 eine dann nicht weniger überraschende Krise, wohl die größte seit Herbst 2011. Der Beitrag umfasste folgende Themen:

„Verpasster Umbruch“

Forderung nach Einsatz von Nachwuchsspielern

Viele verletzte Schlüsselspieler – Erneut zu kleiner Kader

Mentales Problem – nach verpatztem Saisonfinale 2018 und für viele Bayernspieler desaströser WM 2018

 

Zweite (dritte) Saisonphase – (fast) alles wird gut

Nach dem 3:3-Schock gegen Fortuna Düsseldorf am 24. November 2018 im Heimspiel des 12. Bundesliga-Spieltags startete der FC Bayern jedoch eine überragende Serie: Von den nächsten 14 Bundesligaspielen wurden 13 gewonnen und dies mit einem überragenden Torverhältnis von 45:10. In der Champions League wurde der spätere portugiesische Meister und Europa League Viertelfinalist Benfica Lissabon mit 5:1 nach Hause geschickt und man sicherte sich mit einem 3:3 bei Ajax Amsterdam den Gruppensieg – dass dies sportlich durchaus bemerkenswert sein sollte, kristallisierte sich erst später im Wettbewerb so richtig heraus. Und am 19. Februar 2019 erkämpften sich die Bayern im Achtelfinal-Hinspiel ein 0:0 an der Anfield Road, womit sie sich für das Rückspiel eine gute Ausgangsbasis verschafften. In Liverpool wurden übrigens alle anderen fünf CL-Gastmannschaften mit Niederlagen nach Hause geschickt, der eigentliche Favorit auf den Titel, der FC Barcelona, im Halbfinal-Rückspiel sogar mit 4:0 „pulverisiert“. (Die Begründung der Medien, warum dieser Umschwung überhaupt möglich gewesen sein soll, war übrigens eine angeblich Vorgabe der Vereinsbosse gegenüber Kovac, die Rotation auf ein Minimum zurückzufahren)

Am Mittwoch, den 13.(!) März, dann das Ausscheiden gegen Liverpool. Eine stark ersatzgeschwächte Bayernmannschaft enttäuscht im Champions League Achtelfinal-Rückspiel in der heimischen Arena und unterliegt dem späteren CL-Sieger mit 1:3.

Hierzu eine ausführliche Analyse, welche immer noch Gültigkeit besitzt https://petersgradmesser.wordpress.com/2019/03/19/nach-liverpool-quo-vadis-fc-bayern/

Obwohl die Entscheidung über das Weiterkommen ins Viertelfinale bis 20 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit (also insgesamt über 160 Spielminuten) offen war, enttäuschten die Bayern mit ihrer passiven Spielweise gerade in Halbzeit 2 maßlos. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Teams und die Eignung von Niko Kovac als Bayerntrainer wurden nach dem Ausscheiden gegen den späteren Triumphator des Wettbewerbs auf nahezu brutale Art und Weise in Frage gestellt. Selbst das grandiose 5:0 gut zwei Wochen später gegen den Bundesliga-Konkurrenten Borussia Dortmund beruhigte die Gemüter wenig. Man sah nach diesem Spiel, welches das Meisterschaftsrennen endgültig in Richtung FCB kippen ließ, vielmehr die aktuelle Schwäche der Bundesliga als die großartige Leistung der Bayern. Durchaus ungerecht, wenn man bedenkt, dass die deutsche Eliteklasse mittlerweile zwar klar von Englands „Geldliga“ abgehängt wurde und auch von Spaniens Armada mit dem „Erfolgs-Trio“ Barca, Real Madrid und Atlético ein (kleineres) Stück entfernt ist, aber in der UEFA-Jahreswertung die abgelaufene Saison wieder klar als Nummer 3 vor Italien und noch viel weiter vor allen anderen Fußballnationen beendete.

Das Ende der Saison ist bekannt: Der FC Bayern wurde mit exzellenten 78 Punkten und einem Torverhältnis von 88:32 zum siebten Mal in Folge Deutscher Meister (https://petersgradmesser.wordpress.com/2019/05/20/deutscher-fussballmeister-2018-19-fc-bayern-muenchen/ ) und holte sich mit einem 3:0 gegen die zweitbeste Rückrunden-Mannschaft der Bundesliga, RB Leipzig, in einem über weite Strecken sehr guten Spiel mit drei „Weltklasse-Toren“ (2 x Lewandowski; Coman) das 12. Double der Vereinsgeschichte (10 davon wurden in diesem Jahrhundert gewonnen).

Der FCB international – eine Einschätzung

Oberflächlich betrachtet bedeutet das Achtelfinal-Ausscheiden gegen den LFC natürlich die schwächste CL-Saison des FC Bayern seit dem unglücklichen Ausscheiden 2011 ebenfalls im Achtelfinale gegen den damaligen Titelverteidiger Inter Mailand (1:0; 2:3). Diese Einschätzung ist jedoch in der Tat sehr oberflächlich. Denn zum einen setzten sich die Bayern schon in der Gruppenphase gegen einen damals noch extrem unterschätzten Gegner Ajax Amsterdam durch. (Übrigens hätte der deutsche Rekordmeister in jener Gruppenphase das „beste Ergebnis“ aller Bundesligisten seit Einführung der Champions League erzielt (16 Punkte), wenn Ajax im heimischen Rückspiel nicht in der 95. Minute – Eigentor Süle –  noch zum 3:3 ausgeglichen hätte – nicht von überragender Bedeutung, aber es sollte auch nicht völlig unter den Tisch gekehrt werden).

Zum anderen stellte sich im weiteren Wettbewerbsverlauf heraus, gegen wen der FCB im Achtelfinale die Segel streichen musste: Liverpool, schon Finalist von 2018 und nun CL-Gewinner 2019. Die euphorischen Medien deuten bereits die Möglichkeit an, dass eben jenes Liverpool eine „neue Ära in der Champions League“ starten könnte. Puhhhhh 😉

Auf alle Fälle ist Liverpool kein Zufallsgewinner des Wettbewerbs: Im Viertelfinale wurden dem FC Porto mit einem Gesamtscore von 6:1 die Grenzen aufgezeigt und im Halbfinale wurde der Turnierfavorit Barcelona nach einem 0:3 im Camp Nou – obwohl selbst stark ersatzgeschwächt (Mo Salah und Roberto Firmino fehlten verletzungsbedingt) – mit 4:0 nach Hause geschickt.

Ohne Zweifel schaltete Liverpool den FC Bayern im Achtelfinale insgesamt hochverdient aus. ABER: Wäre der FCB in Topaufstellung und Topform (BVB-Spiel!) aufgelaufen, wäre sicherlich einiges anders gelaufen. Ob es zum Weiterkommen gereicht hätte … Und über ein nahezu unverschämtes „Spielglück“, wie es Manchester United in derselben Runde gegen PSG hatte, wollen wir uns hier gar nicht erst unterhalten. Sonst müsste man Lewandowskis Chance in der 60. Minute des Rückspiels näher beleuchten. Wie war das noch mit dem „Bayern-Dusel“?

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Leistung des FC Bayern in der Champions League derart schlecht zu reden, wie dies nun vielerorts passiert, ist nicht ansatzweise angebracht.

 

„Unter Jupp waren die Bayern viel besser als unter Niko“

Der sympathische Triple-Trainer Jupp Heynckes wurde in der Saison 2017/18 bei seiner erneuten Verpflichtung nach dem Rauswurf von Ancelotti als „Messias“ gefeiert und beendete im Mai 2018 eben als solcher (wohl) endgültig seine Trainerkarriere, obwohl er im Pokalfinale eine schmachvolle Niederlage gegen Kovac´(!!) Eintracht erlitten hat.

Im Laufe der gerade beendeten Saison wünschten sich nicht wenige Bayernfans Don Jupp zum fünften Mal auf die Bayernbank zurück. Waren aber seine Bayern wirklich besser oder erfolgreicher? NEIN!

In der Bundesliga gewannen die Bayern die Meisterschaft zwar mit starken 84 Punkten und 21 Punkten Vorsprung auf den Zweiten Schalke – aber 2017/18 war die Konkurrenz tatsächlich wesentlich schwächer als im abgelaufenen Spieljahr. Druck von hinten war keiner vorhanden. Easy going!

Wer 2018 Pokalsieger wurde, wurde schon etwas weiter oben erwähnt 😉

Abschneiden in der Champions League: In der Saison 2017/18 qualifizierten sich die Bayern als Gruppen-Zweiter hinter PSG für das Achtelfinale. Dort wurde Besiktas Istanbul mit einem Gesamtergebnis von 8:1 pulverisiert. Im Viertelfinale konnte man sich über das Los FC Sevilla auch nicht beschweren und man qualifizierte sich nach einem 2:1 in Andalusien (nach 0:1-Rückstand) mit einem torlosen Unentschieden in der heimischen Allianz Arena mehr oder weniger souverän fürs Halbfinale, wo man unglücklich an Real Madrid scheiterte.

Was wäre gewesen, wenn man 2017/18 im Achtelfinale auf den späteren Sieger Madrid getroffen wäre und 2018/19 erst im Halbfinale auf den späteren Sieger aus Liverpool?

 

Positives Fazit für 2018/19

Zumindest national müssten doch alle deutschen Fußballfans zufrieden(er) sein als in den Vorjahren. Die Meisterschaft war – endlich – wieder einmal bis zum letzten Spieltag offen und spannend wie lange nicht.

Und liebe Bayernfans: Vor diesem Jahrzehnt gab es in der bundesdeutschen Fußball-Geschichte maximal Titel-Hattricks: Bayern (1972-74; 1985-87; 1999-2001) und Borussia Mönchengladbach (1975-77) waren die einzigen Vereine, welchen dieses Kunststück gelang. Und nun sind es sagenhafte sieben(!) Deutsche Meisterschaften in Folge! Nicht wenige Spieler sind diesen Weg seit 2012 gemeinsam gegangen. D.h. auch, immer wieder aufs Neue motivieren und Bestleistungen abrufen. Dies gelang übrigens der legendären Mannschaft um Beckenbauer, Müller & Maier nach dem ersten Landesmeister-Triumph 1974 nicht mehr ansatzweise. Bevor man leistungsmäßig (Saison 1976/77) stark abrutschte, hatte man sich zwei Jahre fast ausschließlich auf den Europapokal konzentriert und sah die Bundesliga nur noch als lästige Pflichtaufgabe an.

Sehr schön: Nach vielen vielen Verletzungssorgen konnten die beiden Klublegenden Franck Ribéry und Arjen Robben noch auf adäquate und würdige Weise verabschiedet werden. Dass beide in ihren letzten Bundesligaminuten sich noch als Torschützen auszeichnen konnten, war wahrlich „Hollywood-like“. Der französische Filou verlässt den Klub (hoffentlich nur vorübergehend) zudem als Spieler mit den meisten Deutschen Meisterschaften der Geschichte (neun – 2008; 2010; 2013-19).

 

PS: Nicht eingegangen bin ich in meinem Fazit auf die unzufriedenen Bayernfans, die dem Verein vorwerfen, „Titel-geil“ zu sein und deswegen in diesem „Umbruchjahr“ auf den exzessiven Einbau von Nachwuchs-Kickern verzichtet zu haben. Diese „besondere Gattung von Bayernfans“ habe ich übrigens bislang noch nie auf dem FCB-Campus angetroffen 😉

 

5 Kommentare zu „Die Bayern-Saison 2018 /19 – ein Fazit“

  1. Sehr schöne Zusammenfassung!

    Vielen herzlichen Dank für deine Beiträge die ganze Saison über!

    Ich denke viele Bayernfans sollten einfach mal wieder versuchen die Dinge etwas objektiver zu sehen. Viele denken seit den Triple, dass man jetzt jedes Jahr alles in Grund und Boden zu spielen hat und jede Niederlage der tiefste Tiefpunkt der Vereinsgeschichte ist. Vom Glück, dass man den vielleicht größten Erfolg des Vereins miterleben dürfte, spricht so gut wie niemand.

    Bayern ist ein definitiv ein großer Verein. Aber trotzdem wird man wahrscheinlich nie die Namhaftigkeit von Real Madrid, Liverpool oder selbst ManU erreichen. Dazu waren diese Vereine in der Zeit, als der Fußball weltweit bekannt geworden ist, einfach zu präsent.
    Bayern München wird zwar gerne als gesündester Verein in der Weltspitze bezeichnet, aber genau genommen bringt einem das im Wettbewerb, besonders in der CL nichts. Es sind eben nicht die Millionen wie in England vorhanden, oder die Möglichkeit unendliche Schuldenberge aufzuhäufen wie in Spanien oder teilweise Italien.
    Um diese Gesundheit zu bewahren muss die Vereinsstrategie eher auf sinnvolle statt teure Transfers abzielen. Man kann nicht mal eben 500-600 Millionen locker machen und eine komplette Mannschaft nach Trainerwünschen aufbauen. Deshalb ist es völlig logisch, dass es einfach auch Phasen geben muss, in denen der absolute Erfolg etwas auf der Strecke bleibt. Wobei auch das relativ gesehen noch falsch formuliert ist. Bayern hatte in dieser Saison sehr viel Erfolg. Nur ist das den ewig Nörgelnden noch zu wenig.
    Nur wird dort eben nicht beachten, dass Nico Kovac bisher noch nie auf diesem Niveau gecoacht hat. Dass einige Leistungsträger leider inzwischen zu alt für dauernde Weltklasseleistungen sind. Dass in den entscheidenden Spielen wichtige Säulen der Mannschaft gefehlt haben. Und dass ein Trainer eben vielleicht auch mal die ein oder andere Saison Zeit braucht. Objektiv kann man mit der Saison einfach sehr zufrieden sein. Auch mit der CL-Saison, die wie von dir bereits aufgeführt sehr viel besser war als sie, vor allem medial, gemacht wurde.

    Erstaunlich finde ich in der Hinsicht auch, dass Bayern wieder mal gegen den späteren CL-Sieger ausgeschieden ist. In den letzten 13 (!) Jahren war das nur genau drei Mal nicht der Fall. Wie schlecht ist denn eine CL-Saison, wenn man gegen das nachweislich beste Team dieses Jahres ausscheidet? Ist das überhaupt objektiv zu bewerten? Fragen die man sich auf so mancher Seite mal ernsthaft stellen sollte.

    Schaut man sich diese eigentlich recht offensichtlichen und einfachen Fakten an, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Verantwortlichen des FC Bayern einen richtig guten Job machen. Da auch sie nur Menschen sind, gab es, gibt es und wird es auch immer ein paar Fehlentscheidungen geben. Diese gehören dazu, sind teilweise sogar unvermeidbar. Trotzdem gibt es keinen Grund, das Präsidium oder den Trainer übermäßig zu kritisieren und ihnen die Kompetenz abzusprechen. Man sollte sich an den Erfolgen erfreuen, an den Niederlagen wachsen und der schönen Zeiten gedenken.

    Apropos, wird es von dir noch einen gesonderten Beitrag zu Robben und Ribery geben? Mit ihnen geht für mich (vor Allem mit Robben) ein großer Teil dessen, was den FC Bayern in den letzten 10 Jahren groß gemacht hat. Und ich denke nicht nur für mich auch ein Teil des Bayernherzens.

    1. Herzlichen Dank für deinen interessanten Kommentar, dem ich mich fast ausnahmslos inhaltlich anschließe.
      (Das mit den größten Vereinen der Fußball-Geschichte möchte ich – als glühender FCB-Fan – nicht so sehen. Zähneknirschend muss ich jedoch den Nr. 1 Status der von mir so wenig geliebten Madrilenen eingestehen. Den LFC und auch ManUtd sehe ich über lange Sicht nicht vor dem FC Bayern)

      Zu Robben und Ribéry sollte ich tatsächlich noch einmal einen Beitrag schreiben – danke für den Tipp.
      Bist Du auch auf Facebook unterwegs? Dort würdige ich die beiden mit vielen Beiträgen fast täglich. Die beiden zieren auch das aktuelle Titelbild … https://www.facebook.com/petersgradmesser/

      Ein etwas älterer Beitrag zu den beiden https://petersgradmesser.wordpress.com/2015/09/07/plaedoyer-fuer-robbery/

  2. Wieder einmal ein SAUSTARKER Beitrag!

    Als regelmäßiger Leser kannte ich bereits die integrierten älteren Beiträge … Wahnsinn, wenn man die nun noch einmal im Nachlauf liest, welche z.T. „prophetischen“ Fähigkeiten du da an den Tag gelegt hast …

    Oder ist das „nur“ das Miasanmia-Gefühl?

    PS: kleine Namensänderung bei meinem Nick (Jahreszahl). Die Kätzchen sollen wissen, dass sie auch in der nächsten Saison kein Derby gewinnen werden 😉

    1. Ich bin kein Hellseher oder Wahrsager, aber ich denke, dass ich ein bisschen Fußballsachverstand habe – und mir das FC-Bayern-Gen durchaus bekannt ist … Mit dem „Miasanmia“-Selbstverständnis kann man durchaus Berge versetzen … „stärker wia de Baam“ 😉 😉

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