Götze beim FC Bayern – eine Chronologie zum Kopfschütteln

Götze_Wembley

 

Viele behaupten, dass die Verpflichtung von Mario Götze durch den FC Bayern ein einziges Missverständnis, ein Fehler war, Götze selbst hat diese These durch seine fragwürdigen unsensiblen gestrigen Statements in den Social Media befeuert. Ich möchte dem widersprechen und hier chronologisch vorgehend aufzeigen, wie diese Fehlentwicklung immer mehr an Fahrt gewinnen konnte. Die drei Jahre Götze waren größtenteils ein „mediales Spektakel“!

Schon das Bekanntwerden seines Wechsels am 23. April 2013 – unmittelbar vor den Champions League Halbfinalspielen Bayern gegen Barcelona und BVB gegen Real Madrid – sorgte in der deutschen Fußballwelt für größte Aufregung. Wer für dieses äußerst unglückliche Timing verantwortlich war, wissen wohl nur die absoluten Insider – der Zeitpunkt schien aber bewusst gewählt worden sein. Für beide Vereine wie auch den Spieler selbst kam er jedoch zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt.

Sicherlich war dieser Wechsel mit dem neuen Bayerntrainer Pep Guardiola detailliert abgesprochen worden, trotzdem halten sich bis jetzt die Gerüchte, dass der Katalane den Brasilianer Neymar bevorzugt hätte. Keine Ahnung, was daran wahr ist. Fakt ist aber ganz sicher, dass ein absoluter Profi wie Guardiola sich selbst in diesem Fall nie und nimmer mit der Vergangenheit und Jammern beschäftigt hätte, sondern immer versucht hätte, aus dem ihm zur Verfügung gestellten Spielermaterial das Beste zu machen – und dazu gehörte eben auch Mario Götze.

Kleiner Exkurs: Ob sich der FCB und sein damals künftiger Trainer Guardiola jemals wirklich mit Neymar beschäftigt haben, weiß ich persönlich definitiv nicht, obwohl die Medien von diesem Interesse bereits vor dem Götze-Deal berichtet haben. Gerüchteküche …. Neymar passte aber gerade aufgrund der Erfahrungswerte der letzten Jahrzehnte nicht zum Münchner „Beuteschema“: Direktimporte aus Südamerika, der letzte war Breno, floppten eigentlich ausnahmslos. Zudem hätte Neymar alle Transfergrenzen des Vereins gesprengt – diese Limits gelten bis heute. Ein Großteil der eingefleischten Fans findet diese seriöse Vorgehensweise übrigens absolut korrekt.

Dieser Wechsel von Götze vom BVB zum FCB zum 1. Juli 2013 löste eine neue Eiszeit, vor allem der Führungsebenen, zwischen den beiden deutschen Erzrivalen aus. Götze verletzte sich im Champions League Rückspiel in Madrid früh und konnte nicht am Show Down im Londoner Wembley-Stadion teilnehmen (siehe Foto). Diese Muskelverletzung begleitete ihn bis nach München, wo er deswegen auch erst verspätet in das Trainings unter Guardiola einsteigen konnte.

Bei seiner ersten Pressekonferenz an der Säbenerstraße löste er gleich einen „Eklat“ aus: Er trug ein  Nike-Shirt, dagegen ist Adidas einer der Hauptpartner, Anteilseigner und Ausrüster des FC Bayern. Ob bewusst oder gedankenlos geschehen – dieser „Skandal“ begleitet ihn bis heute. Ich sage: Lächerlich – und das Szenario erinnert mich an Jürgen Klinsmann. Dieser ließ zu seinem Amtsantritt im Juli 2008 einige Modernisierungsmaßnahmen am Trainingsgelände an der Säbenerstraße vornehmen, von welchen der Verein übrigens heute noch profitiert. Das einzige, was davon in der Erinnerung der absoluten Mehrheit der Fans übrig geblieben ist, sind die Buddhas, die der zuständige Architekt auf der Dachterrasse platzieren ließ. Es war nicht Klinsmanns Idee, trotzdem wird seine Tätigkeit bis heute von vielen Leuten auf diese Buddhas reduziert – zum Kopfschütteln …

Aufgrund seines Trainingsrückstands verursacht durch die Muskelverletzung aus Dortmunder Zeiten kam es folglich erst am 3. Spieltag der Saison, am 24. August, zum ersten Startelfeinsatz von Götze, beim Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg.

Eine Woche später hatte Götze nach einem brutalen Foul von Ramires im Europäischen Supercup-Finale in Prag gegen Chelsea, für welches dieser Gelb-Rot sah, aber auch glatt Rot hätte sehen können, einen Gips am Bein: Diagnose Kapselriss am rechten Sprunggelenk! Das Foul passierte übrigens in der 85. Minute, Götze hielt mit jener Verletzung bis zum Schluss der Verlängerung durch. Ein kleiner Hinweis an diejenigen, die ihn als „verweichlichtes Kind“ titulieren.

Sieben Wochen später feierte er sein Heim-Comeback gegen Mainz 05 – und wie! Zur Halbzeit kam er bei einem 0:1-Rückstand für Rafinha und vor allem dank seiner „Zauberfüßchen“ drehten die Bayern das Spiel in der 2. Halbzeit komplett: 4:1.  Wir waren alle begeistert von Götze – mit einer bis dahin in München nicht gekannten Leichtigkeit – sorry Mehmet, nicht mal von dir! – schwebte er quasi über den Platz, streichelte die ihm anvertrauten Bälle und verteilte diese ebenso unscheinbar wie effektiv an seine Mitspieler weiter. Dieses Spektakel in der 2. Halbzeit lief unmittelbar vor meinen Augen in der Mainzer Hälfte, dort wieder vor allem im Mainzer Strafraum, ab – mehr als beeindruckend. In vielen Jahrzehnten zuvor hatte ich keinen derartigen Spielertypen im Bayerntrikot erleben dürfen. Wenige Tage später bei seinem CL-Debüt für Bayern gegen Viktoria Pilsen bewertete ihn der Focus wie folgt:

„Wurde in der 63. Minute für Lahm eingewechselt. Genau 29 Sekunden später bereitete er das 4:0 durch Schweinsteiger vor. War von Beginn an präsent und zersprengte die Defensivreihe von Pilsen mit seinen Drehungen und Übersteigern. Die dadurch vorhandenen Räume nutzte er für präzise Flanken und Pässe. Belohnte seine starke Leistung mit seinem Tor zum 5:0, als er eine Flanke von Robben Millimeter genau ansaugte und sich energisch im Strafraum durchsetzte. Note: 1

Seine stärkste Phase in jener ersten Saison bei Bayern hatte er im Februar / März 2014, als er zusammen mit Thiago ein fantastisches Kombinationsspiel im Mittelfeld aufgezogen hat. Es schien den beiden Spaß zu machen, sich gegenseitig scharfe Pässe, die eher die Geschwindigkeit von Schüssen hatten, zuzuspielen, welche nur sie selbst mit Leichtigkeit und Eleganz verarbeiten konnten. In dieser Phase dachte ich mir mehrmals bei AA-Besuchen: „Who the f*** were Xavi/Iniesta“? Am 29. März verletzte sich Thiago nach einem Foul des Hoffenheimers Volland am Knie und fiel fast ein Jahr lang aus – das Ende dieses „Traum-Duos“. Sie sollten nie wieder in dieser Form miteinander aufspielen. Guardiola ließ die beiden auch nicht mehr zusammen in jenen Positionen auflaufen. Ich kann nur sagen: Jammer…jammer schade…

Götzes Bilanz seiner ersten FCB-Saison: Double-Sieger, Clubweltmeister, Europäischer Supercupsieger – seine persönliche Statistik: 27 BL-Spiele, dabei 1822 Einsatzminuten und 10 Tore; weitere 3 Tore in 10 Spielen kamen in der CL dazu.

Sein Saisonhöhepunkt war aber natürlich das „goldene Tor“ im WM-Finale 2014 gegen Argentinien. Bei seiner Einwechslung ungefähr 40 Spielminuten zuvor gab ihm Löw wohl auf den Weg „zeig allen, dass du besser als Messi bist“! Hätte er das nur später nie öffentlich kundgetan!

Diese Information des deutschen Bundestrainers, wohl aus einer gewissen „Weltmeister-Euphorie“ heraus entstanden, begleitete Götze fortfolgend quasi auf Schritt und Tritt. Das war nun der Maßstab für den gerade einmal 22-Jährigen – und wenn es einmal bei ihm nicht so gut lief, wurde ihm dieses Statement gnadenlos um die Ohren gehauen.

Eigentlich lief auch seine 2. Saison beim FC Bayern absolut zufriedenstellend ab. Die Münchner waren am Ende deutscher Meister, was dem FC Bayern noch nie nach einem deutschen WM-Sieg gelungen war. Götze lief 32mal in der BL für den FCB auf – nur Manuel Neuer und Thomas Müller kamen auf gleich viele Einsätze. Dabei stand Götze 2248 Einsatzminuten auf dem Platz, d.h. 70 Minuten im Durchschnitt pro Spiel und hatte damit die fünftmeisten Einsatzminuten.

Ich schildere das absichtlich so ausführlich, weil Götze-Gegner immer mit den häufigen Ein- und Auswechslungen argumentiert haben. 70 Minuten im Schnitt sind aber ein sehr gutes Gegenargument, vor allem wenn man bedenkt, dass er fast in jedem Spiel der oder einer der Spieler auf dem Platz mit der höchsten Laufleistung ist. Götze fällt dem Stadionbesucher als ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler auf, welcher durch viele und lange Laufwege Räume für seine Mitspieler schafft. Wer selbst aktiv spielt bzw. gespielt hat, sollte eigentlich wissen, wie extrem wichtig dies im Mannschaftsgefüge ist. Medial natürlich weit weniger spektakulär als ein erzieltes Tor oder eine Torvorlage. Dass diese häufig aber nur durch geschickte Laufwege anderer – scheinbar – am Tor unbeteiligter Spieler ermöglicht werden, scheinen viele nicht erkennen zu können oder auch zu wollen. Trotzdem erzielte Götze auch neun BL-Tore.

In der CL-Saison 2014/15 lief er zudem in 11 von 12 Spielen im Bayerntrikot auf – nur bei der Niederlage in Manchester in der Gruppenphase fehlte er. Er war beim grandiosen 7:1 in Rom, beim 7:0 gegen Donezk und beim 6:1 gegen Porto (haupt-)beteiligt, erzielte insgesamt 4 CL-Tore. Was ihm aber zum „Verhängnis“ wurde, war, dass er in den beiden Halbfinalspielen gegen Barcelona jeweils erst spät für Thomas Müller eingewechselt worden ist. Während die einen Pep Guardiola dafür kritisierten, einen Müller überhaupt ausgewechselt zu haben (Nach dem Motto von LvG: „Thomas Müller spielt immer!“), stichelten die anderen, dass Guardiola Götze zum Bankdrücker degradiert hat. Es gab damals einen ausgezeichneten Artikel, warum Götze in jenen HF-Spielen von Guardiola (noch) nicht eine entscheidende Rolle zugesprochen bekommen hat – aber wen interessieren schon tiefgründige Beiträge, wenn es um Fußball geht! 😉

Die Medien hatten fortfolgend für Götze die (neue) Rolle des Bankdrückers erfunden. Sämtliche Saisonstatistiken bewiesen zwar, dass dies eine völlige Fehlinterpretation, wenn nicht bewusste Lüge, war. Aber wen interessiert schon die Wahrheit, wenn die Medien etwas Sensationelles anzubieten haben. Schockiert bin ich bei solchen Tendenzen und Entwicklungen jedoch immer wieder von den eigenen sog. eigenen Fans – mehr Unwissenheit über den eigenen Verein ist eigentlich schon nicht mehr vorstellbar!

Diese beschriebene „Dreiecksgeschichte“ Guardiola / Götze / Müller belegt aber auch, dass Götze in gewisser Weise ein Kollateralschaden beim Medienbashing gegen den ehemaligen Bayerncoach Guardiola war. Die Götze-Bankdrücker-Rolle entwickelte sich eher zufällig aus einer immer heftiger werdenden Medienkampagne gegen Guardiola. Den BVB-Fans, die „Kotz€“ seit 2013 abgrundtief hassten und bei jeder Gelegenheit beleidigten, gefiel dies natürlich außergewöhnlich gut. Meine Meinung zur Situation bei den HF-Spielen gegen Barcelona ist übrigens die, dass Götze zu dem Zeitpunkt eher müde und überspielt war und deswegen keine große Rolle spielen konnte. Bayern spielte damals seit Wochen nur mit drei Stürmern: Götze, Lewandowski, Müller – Robben und Ribéry waren dauerverletzt. Das Schicksal einer gewissen „Übermüdung“ teilten sich übrigens alle drei noch zur Verfügung stehenden Stürmer (Lewy sogar mit Gesichtsmaske) – deswegen waren auch alle Kritiken wegen der Müllerauswechslungen völliger Blödsinn. In diesem Zusammenhang bin ich gespannt, ob es nach den Erfahrungen der EM 2016 hier ein allgemeines Umdenken gibt.

Im Sommer 2015, in dem es bereits einige Spekulationen über seinen vorzeitigen Abgang trotz Vertrags bis 2017 gegeben hat, verkündete Götze, dass er sich in der kommenden Saison endgültig bei Bayern durchsetzen möchte, dass er ein „Gesicht des FC Bayern“ werden möchte. Es begann auch vielversprechend, am 4. Oktober 2015 beim grandiosen 5:1-Heimsieg der Bayern gegen Borussia Dortmund, lieferte Götze eine großartige Leistung ab. Einen Tag später schrieb PGM anhängenden euphorischen Beitrag https://petersgradmesser.wordpress.com/2015/10/05/mario-goetze-endgueltig-beim-fc-bayern-angekommen/

Nur vier Tage nach seiner grandiosen Leistung gegen den BVB verletzte sich Götze beim EM-Qualifikationsspiel in Irland schwer an den Adduktoren. Erst über fünf Monate später, beim BL-Heimspiel am 12. März 2016 gegen Werder Bremen, feierte er sein Comeback. Dabei lieferte er  in Anbetracht der langen Verletzungspause ein durchaus ansprechendes Comeback ab, auch wenn es die Sportmedien – wir erinnern uns an das „Problem mit der Wahrnehmung der Laufwege“ – als „unscheinbar“ titulierten. Vor allem Kingsley Coman profitierte beim klaren 5:0-Sieg von Götzes Laufwegen. Der junge Franzose glänzte mit einigen Torschussvorlagen und zwei Torvorlagen.

Unglaublich war aber vor allem, was in jenen fünf Monaten an medialer Häme und Kritik über den verletzten und somit wehrlosen Götze ausgeschüttet wurde – wir behalten den „Kollateralschaden Götze im Medienbashing gegen Guardiola“ im Hinterkopf. Wobei mittlerweile hierbei verschärfend hinzugekommen ist, dass Guardiola noch vor Weihnachten 2015 verkündet hatte, dass er seinen im Sommer 2016 auslaufenden Vertrag bei Bayern nicht verlängern würde. So wurde das Gegeneinander-Ausspielen der Götze- und Pep-Fans ein neuer Volkssport des Fußballboulevards. Der Fußballfan konnte nur noch den Kopf schütteln, nicht zuletzt aber auch wegen der extrem passiven Haltung der Medienabteilung des FC Bayern in jener Phase.

Auf diese Fehlentwicklung hat PGM schon am 27. Oktober 2015 hingewiesen. In dem Beitrag wurde eine Umfrage unter Bayernfans vom Sommer 2015 wie folgt zusammengefasst und interpretiert: https://petersgradmesser.wordpress.com/2015/10/27/fc-bayern-spielball-der-medien-ergebnis-einer-umfrage-unter-mitgliedern-und-fans-des-fc-bayern/

Es bleibt zu hoffen, dass nach dem Rücktritt des damaligen Mediendirektors Markus Hörwick noch vor Saisonbeginn 2016/17, die medialen Schwachstellen des FC Bayern  in der neuen Konstellation unter der Führung von Stefan Mennerich behoben werden können.

Gerade während seiner fünf-monatigen Verletzungspause konnte man gut feststellen, wie sehr Mario Götze beim eigenen Anhang polarisierte. Die Mehrheit, darunter vor allem die jüngeren Fans, stellte sich hinter ihn – wenn auch mit teilweise abenteuerlichen „Anti-Pep-Theorien“. Aber gleichzeitig verschärfte sich von vielen Seiten, eher den älteren Anhängern des Vereins, die Kritik an ihm zusehends. Auch bei diesen Meinungen waren weniger die sachlichen in der Mehrheit, sondern es gibt viele Männer, die lehnen „Bubi-Typen“ wie Götze einfach kategorisch ab. Kopfschüttel!! Fußballsachverstand geht anders!

Götze spielte in der Saison 2015/16 zwar in der Bundesliga ab Anfang April fast permanent in Peps Anfangsformation, ebenso im Pokalhalbfinale gegen Werder, die CL-Spiele erlebte er jedoch nur von der Bank aus. Am letzten BL-Spieltag feierte er mit zwei schönen Toren gegen Hannover 96 einen versöhnlichen Saisonabschluss – beim Pokalfinale eine Woche später gegen den BVB fehlte er wegen einer angebrochenen Rippe.

Lange vor Saisonschluss wurde er von den Medien als potenzieller Abgang zur neuen Saison gehandelt. Aufgrund des Bosman-Urteils konnte der Verein nur noch in diesem Sommer einen Transfererlös für Götze, dessen Vertrag bei Bayern  2017 enden würde, erzielen. Dagegen hielten sich der Verein und Götze mit Aussagen in der Öffentlichkeit zurück. Man wartete auf das Urteil des neuen Trainers Carlo Ancelotti. Zur Überraschung vieler soll dieser dann laut Medienberichten Götze bereits im Mai telefonisch mitgeteilt haben, dass er nicht mit ihm planen würde. In diesen Berichten war allerdings auch davon die Rede, dass Götze angeblich einen Stammplatz gefordert haben soll. Es ist jedoch schwer vorstellbar, dass er in der heutigen Zeit mit einer derartigen „Dumm-Dreistigkeit“ vorgegangen sein soll. Maximal Manuel Neuer hat beim FC Bayern eine derartige Garantie.

So wurde Götze sehr schnell mit Liverpool und seinem ehemaligen Trainer Jürgen Klopp in Verbindung gebracht. Angeblich soll es bereits einen unterschriftsreifen Vertrag zwischen Götze und Liverpool gegeben haben. Nach der Europa League Finalniederlage von Liverpool am 18. Mai gegen Sevilla stand jedoch fest, dass Liverpool in der kommenden Saison nicht international spielen wird. Folglich lehnte der „CL-gewöhnte“ Götze ein Engagement in Liverpool ab – falls er es jemals wirklich in Erwägung gezogen hat.

Am Montag den 23. Mai, zwei Tage nach dem DFB-Pokalsieg der Bayern gegen den BVB, verkündete Götze, dass er sich von seinem Berater Volker Struth getrennt hätte und dass er in der neuen Saison bei Bayern noch einmal richtig angreifen möchte. In der Fanszene des FCB fand dieser Entschluss großen Beifall, aber offensichtlich wesentlich weniger bei den Verantwortlichen des FC Bayern. Allen voran Karlheinz Rummenigge reagierte in der Öffentlichkeit „irritiert“ auf diese Ankündigung von Götze.

Somit startete Götze statt mit dem Rückenwind einer positiven Aufmunterung von Vereinsseite mit der Unsicherheit, nicht zu wissen, bei welchem Verein er in der nächsten Saison spielen würde, in die EM in Frankreich. Scheinbar hat ihm der Verein den Stuhl vor der Tür als Päckchen auf den Weg nach Frankreich mitgegeben. Zu dem Zeitpunkt konnte ich das noch gar nicht glauben – für mich eine vollkommen unprofessionelle demotivierende Geste seitens des Vereins.

Die Medien setzten natürlich zeitgleich ihre Giftpfeile ein. Jogi Löw musste fast auf jeder Pressekonferenz und in jedem Interview vor der EM erklären, dass Mario Götze ein absolut professioneller Spieler ist, welcher jedes Training mit großer Gewissenhaftigkeit angeht. Selbiges hörte man übrigens immer wieder von Pep Guardiola, auch sämtliche Mannschaftskollegen von Götze betonten und bestätigten dies immer wieder. Gerade aus diesem Kreis konnte man größtes Unverständnis für dieses permanente Bashing heraushören. Trotzdem behauptet nun ein nicht kleiner Anteil an Fans, dass „Pummelchen“ (die nächste Unverschämtheit) ein ganz trainingsfauler wäre. In diesem Zusammenhang vielleicht auch noch einmal ein herzliches Danke an Mehmet Scholl, der wohl auch seinen jährlichen dummen „Mario-G-Spruch“ zum Besten geben muss – mal ist Gomez, mal ist Götze das Opfer. Scholl sollte mittlerweile besser wissen, was er mit solchen Äußerungen und Mutmaßungen anrichten kann.

Ohne jetzt auf Einzelheiten einzugehen, muss man feststellen, dass Götze unter diesen demotivierenden Grundvoraussetzungen von vorneherein nicht die vor allem von ihm selbst erhofft gute EM in Frankreich spielen konnte. Wie sehr das Fehlen des Sportvorstands des FCB, Matthias Sammer, dabei eine Rolle gespielt hat, bleibt spekulativ. Ich könnte mir allerdings sehr gut vorstellen, dass ein Matthias Sammer in der Causa Götze mehr Fingerspitzengefühl hätte walten lassen.

Ich mag es mir immer noch nicht so recht vorstellen, dass der FC Bayern selbst Götze quasi in das Transferfenster gestellt hat und mit dieser aus meiner Sicht unprofessionellen Vorgehensweise die Höhe der für ihn zu erzielenden Transfersumme unnötigerweise selbst gedrückt hat.

Warum konnte man Götze nicht mindestens zwei Wochen unter Ancelotti trainieren lassen, so dass sich der neue italienische Trainer selbst ein Bild von ihm hätte machen können. Dann hätten sich die Parteien – Verein mit Vorstand und Trainer und Götze mit Berater – noch einmal zusammen gesetzt und die Situation beraten. Die Alternativen wären gewesen: Verbleib mit einer Vertragsverlängerung bis mindestens 2018, eventuell Neuverhandlung des Gehalts, oder Abgang Götze noch in der Sommertransferphase.

Dass Götze ein großartiger Fußballspieler ist, darüber schienen sich selbst alle beim FC Bayern einig zu sein, aber es hätte nicht gepasst, er müsse nun wieder – woanders – spielen. Wenn man sich das hier chronologisch Aufgelistete aufmerksam durchliest, muss man darüber doch eigentlich schon wieder mit dem Kopf schütteln, und zwar völlig unabhängig davon, dass sich der FC Bayern damit zusätzlich – alters- und verletzungsbedingt – für die nächste Saison in einen „Stürmerengpass“ bringen wird.

Um dieser Geschichte aber noch die traurige Krönung zu verpassen, hat sich nun Mario Götze entschieden, nach Dortmund zurückzugehen. Zu dem Verein, dessen „Fans“ (eigentlich „Mob“) ihn in den letzten Jahren mit allen erdenklichen Schimpftiraden und Schmähungen überzogen haben. Bei Spielen im Signal Iduna Park konnte sich Götze als Einwechselspieler nicht einmal im Stadion warmmachen, sondern bevorzugte es, sich in den Katakomben auf seinen Einsatz vorzubereiten, um dann anschließend unter einem orkanartigen Pfeifkonzert im Trikot des FCB einzulaufen. Ich kenne viele (nun ehemalige) Götze-Fans, die aufgrund dieser „Charakterlosigkeit“, andere nennen es „Hilflosigkeit“ schlichtweg fassungslos sind und ob dieses Schrittes nur den Kopf schütteln können – ich gehöre auch dazu. Übermäßiger Stolz scheint kein hervorzuhebendes Merkmal des nun wieder „Neu-Dortmunders“ zu sein.

Diesem doch wenig nachvollziehbaren Schritt zurück nach Dortmund ließ Götze auf seiner Facebook-Seite direkt nach Bekanntgabe seines Wechsels einige  Affronts gegen den FC Bayern und seine Fans folgen, von denen wirklich sehr viele ihn bis zur „letzten Bayernminute“ unterstützt haben – gegen die Medien, gegen Pep, gegen den eigenen Verein.

„Liebe BVB-Fans,

als ich 2013 vom BVB zum FC Bayern München gewechselt bin, war das eine bewusste Entscheidung, hinter der ich mich heute nicht verstecken möchte.

Jetzt, drei Jahre später und mit inzwischen 24 Jahren, blicke ich mit anderen Augen auf meinen damaligen Entschluss. Ich kann deshalb gut verstehen, dass Ihr meine Entscheidung nicht nachvollziehen konntet. Heute würde ich sie so auch nicht mehr treffen!

Wenn ich nun den sicher nicht leichten Weg zurück in meine Heimat Dortmund gehe, möchte ich versuchen, alle Menschen – gerade auch die, die mich nicht mit offenen Armen empfangen – durch Leistung zu überzeugen.

Es ist mein Ziel, wieder meinen besten Fußball zu spielen. Für uns alle, den Klub und die BVB-Fans.

Mario“

Ich kann durchaus verstehen, dass Götze eine gehörige Portion Wut auf einige Verantwortliche beim FC Bayern hat, die ihn wirklich mehr oder weniger vom Hof gejagt haben. Aber die eigenen ehemaligen Fans mit keiner Silbe zu erwähnen und ihnen nicht ansatzweise für eine großartige dreijährige Unterstützung zu danken, das ist die nächste Steigerungsstufe von Charakterlosigkeit und deutet wohl auch auf schlechte Manieren und ein niveauloses  Management hin.

Aber offensichtlich ist das heutzutage üblich: Als Sebastian Rode von Verein und den Fans vor einem Monat äußerst fair Richtung Dortmund verabschiedet worden ist, hatte er ab der ersten Sekunde in Dortmund auch nichts Besseres zu tun, als sich dort anzubiedern und seine Ex-Fans zu vergessen. Auch er hat sehr viele Sympathien verspielt, die er sich in München erarbeitet hat – die wären ihm auch zukünftig sicher gewesen, trotz des Wechsels zum Erzrivalen.

 

Die Götze-Story beim FC Bayern – eine Story zum Kopfschütteln!

P.S.: Man darf gespannt sein, wie der zukünftige Empfang Götzes In München ausfallen wird – ich gehe aber einmal davon aus, dass dieser längst nicht so niveauarm sein wird, wie dies drei Jahre bei seiner alten neuen Liebe der Fall war … Oh mei, Mario!

11 Kommentare zu „Götze beim FC Bayern – eine Chronologie zum Kopfschütteln“

  1. Auch von mir ein Danke für die sehr ausführliche Aufarbeitung, auch wenn ich zu den sogenannten „Götze-Gegnern“ gehöre.

    Dementsprechend muss (bzw. will) ich dir zumindest auch in Teilen eine gewisse Einseitigkeit zusprechen, was aber in meinen Augen ok ist. Ohne jetzt groß darauf einzugehen bin ich der Meinung, dass Götze zu seinem Dilemma zumindest ein Stück weit selbst beigetragen und sich auch social-media-mäßig sowie in der persönlichen Darstellung högschd unglücklich verhalten hat, was wiederum ein guter Nährboden für die Medien war.

    In Summe kann man egal welche Seite man nun vetritt, im Grunde nur froh sein, dass sich die Baustelle jetzt auf den SIgna-Iduna-Park verlagert hat. Ich gehe davon aus, dass dort kaum weniger publikumswirksam (schlechte) Presse gemacht wird wenn es nicht so läuft. Und das Potential zum „Nicht-Laufen“ hat man da mit den 3 Problembären Schürrle-Götze-Reuss (SGR) trotz Tuchel allemal.

    1. „Götze-Gegner“: gegen den Spieler oder die Persönlichkeit Götze?
      Die Erfahrungswerte in meinem Fußballumfeld: zuerst ist man gegen die Person Götze … und dann weitet sich das auf den Fußballer Götze aus.

      Wer von uns allen ist beim emotionalen Sport Fußball schon wirklich objektiv? 😉

      1. Gute Frage und irgendwie schwer zu beantworten. Kann ich gar nicht sagen, ob zuerst das Ei oder das Huhn kam. Fußballerisch war ich von ihm absolut (!) überzeugt. Das hat sich nach ca. 1/2 Jahr relativiert und nach und nach etwas ins Gegenteil gedreht.

        Als Person war er auch meistens für den Fan nicht einfach, aber ich glaube wenn die Leistung gestimmt hätte, hätte man seine ganzen „Aktionen“ leichter tolerieren können. So kam dann eines zum anderen.

        In Summe bin ich von ihm fußballerisch wahnsinnig enttäuscht. Auch wenn seine Statistiken zum Teil stimmen (die zu erfolgreichen Dribblings oder Zweikämpfen tuns nicht), ich weiß noch wie quirlig und spritzig er beim BVB war, mit Ball am Fuß auf engstem Raum, ein Albtraum für jeden Gegener. Bei uns „nur“ noch behänig, fast pomadig, zu langsam, unbeweglich, keine 1:1 Situationen mehr aufgelöst etc. (bewusst etwas übertrieben).

        Wenn ich ihn an denke kommt mir zuerst in den Sinn, wie er auf Höhe 16er Eck links statt mal ins 1:1 zu gehen wieder mit dem Ball zurück Richtung MIttelpunkt gelaufen ist. ungefähr 10x pro Spiel, das war irgendwann für mich nicht mehr zu ertragen.

        Umso mehr bin ich auf die Entwicklung beim BVB gespannt, weil die meisten von mir genannten DInge nicht an der Position liegen. Sollte er dort zu alter Quirligkeit wiederfinden, haben wir entweder was falsch gemacht oder es lag tatsächlich an ihm, bzw. dass ihn das Ganze zu sehr belastet hat. Insofern denke ich Acki hat nicht ganz unrecht mit der Aussage, dass er zuviel nachgedacht hat, zumindest in der ganzen Zeit nicht unbelastet war. Wir werden sehen.

        Ja, natürlich hast du recht, wer ist schon objektiv? 😉

        1. Schön, dass Du es wenigstens versuchst zu ergründen. Ich kann Dir sagen, dass die „Götze-Gegner“ in meinem persönlichen Umfeld diese Ablehnung meist kategorisch „zum Besten“ gegeben haben – eine sachliche Begründung gab es eigentlich nie.

          Für mich war Götzes beste Phase bei Bayern eindeutig in der 1. Saison (2013/14) und zwar von Mitte Oktober 2013 bis Ende März 2014. Bei seinem Zusammenspiel mit Thiago bin ich einige Male in der AA vor Begeisterung schier ausgeflippt. Das war absolut außergewöhnlich.
          Dementsprechend muss ich der neuesten Aussage von Watzke, dass der Wechsel nach München zu früh für Götze kam, vehement widersprechen.

          “ Bei uns „nur“ noch behäbig, fast pomadig, zu langsam, unbeweglich, keine 1:1 Situationen mehr aufgelöst etc. (bewusst etwas übertrieben).“

          => Das ist in der Tat übertrieben 😉
          Dazu habe ich 2 Erklärungsansätze:
          1) Ich gehe fast davon aus, dass Du Bayernspiele eher im TV als live im Stadion siehst. Hört sich jetzt etwas komisch an, aber ich bin absolut der Meinung, dass man live im Stadion und (live) im TV zwar ganz unterschiedliche Spiele sieht, v.a. was die Leistungen von Spielern betrifft. In den letzten Jahren habe ich mir des Öfteren nach CL-Live-Spielen in der AA dieselben Spiele noch Mitten in der Nacht als Wiederholung auf ZDF angeschaut. Ich war verblüfft, wie unterschiedlich die Wahrnehmung im Stadion und im TV war!
          Ohne zu weit auszuholen: Götze ist für mich ein Spieler, dessen Leistung man im Stadion (mit kompletter Übersicht) besser als im TV bewertet. Er arbeitet brutal viel für die Mannschaft, geht extreme Wege um Räume für die Mitspieler zu schaffen. kannst Du im Fernsehen nicht sehen, aber im Stadion.
          Zuletzt wurde er von einigen Bayernfans kritisiert, dass er – im Gegensatz zu den alten Herren Rib&Rob – nicht nach hinten arbeiten würde. Gaaaanz falsch – gerade nach seiner 5-monatigen Verletzung hat er sich in jeden Zweikampf, v.a. auch nach hinten, hineingehauen. Bei einigen Heimspielen sollte er so sogar die meisten Fouls der gesamten Bayernmannschaft begangen haben. Er hat wirklich sehr viel (alles) versucht…

          2) Die Position, die er in seiner „besten Bayernzeit“ (Okt. 13 – März 14) bei Bayern gespielt hat, gab es später nicht mehr (für ihn). Thiago weg und das Spielsystem hat sich immer mehr geändert.

          Allerdings ist mir zuletzt eine Entwicklung bei Götze aufgefallen: Er hat sich z.T. super freigespielt, durchaus auch in gelungenen 1:1-Situationen, ist aufs Tor zugegangen, hat aber – anders als früher – keinen Abschluss gesucht. Da bin ich auch ein paar Mal im Stadion ausgeflippt. Diese Tendenz habe ich aber auch zunehmend bei anderen Bayernspielern gesehen, welche in besten Schusspositionen waren. Ich habe die „Pep´sche Spielweise“ dafür verantwortlich gemacht … und verflucht …. 😉

          Dies deutest Du ja auch an mit „…wie er auf Höhe 16er Eck links statt mal ins 1:1 zu gehen wieder mit dem Ball zurück Richtung MIttelpunkt gelaufen ist. ungefähr 10x pro Spiel, das war irgendwann für mich nicht mehr zu ertragen…“
          Er war dabei beileibe nicht der einzige – genervt hat mich das aber auch.

  2. Vielen Dank für diesen Text, wirklich lesenwert. Allerdings muss ich sagen sind es eben auch deine Interpretationen, logisch ist ja auch dein Blog, bedeutet aber auch – die Wahrheit kennen wir nicht. Seine Statements sich bei Bayern in der kommenden Saison zu zeigen, könnten genauso gut Kalkül gewesen sein vor der EM Ruhe zu haben. Wir wissen nicht was intern an Gesprächen stattgefunden haben. Ich mochte KHR Aussagen aber ebenfalls nicht.
    Wenn ich mich richtig erinnere und die Fakten wirklich Fakten waren, dann haben die Bayern ein Angebot für Neymar abgegeben, kam durch das Verfahren gegen Barelona zur Sprache. Ich, der zwei Götze Trikots besitzt, bin schon etwas traurig über seinen Abgang und über die Art und Weise. Ich hoffe allerdings wir sind diese unsägliche Presse erstmal los, kein Pep, kein Götze keine news? 😀

    1. Ja, natürlich ist das meine Interpretation – und Du wirst auch festgestellt haben, dass ich häufig den Konjunktiv verwendet habe. Wie alles ganz genau abgelaufen ist, können nur die Beteiligten selbst wissen – und selbst da gibt es immer wieder „Verzerrungen“ durch deren individuelle Perspektiven.

      Ich denke aber, dass ich insgesamt nicht ganz so falsch liege – beobachte ich doch das Geschehen um den FCB sehr genau und „ziemlich aus der Nähe“.

      Persönlich habe ich sehr lange in der Angelegenheit mit Götze sympathisiert – mit dem Menschen und Fußballer (als Jahreskartenbesitzer in der AA). Seinen Abgang und v.a. die Art fand ich aber wirklich „charakterlos“. Da sind wir „Bayernfans“ uns fast alle einig!

      FC Bayern / Neymar – auch da gab es unglaublich viele Spekulationen. Hat Bayern wirklich ein seriöses Angebot abgegeben? Wenn ja, dann lag dies aber sicher weit unter der Transfersumme, die Barcelona letztendlich nach Brasilien überwiesen hat.

      Wie viele andere hast Du die Hoffnung, dass wir in der „Post-Pep&Götze-Ära“ „diese unsägliche Presse erstmal los“ sind – in dieser Konstellation sicher. Aber der Boulevard braucht so etwas und ist schon auf der Suche nach neuen „Opfern“ … da dürfen wir uns nichts vormachen, leider ….

      1. Ja damit hast du sicherlich recht. Ich hab im Zusammenhang mit Neymar von einer Ablösesumme von 37,5 Mio gehöhrt. Ob das ein ernstzunehmendes Angebot war? wer weiß 😀

        1. Man muss ja bei solchen Zahlen mit der Seriosität immer vorsichtig sein.
          Soweit mir erinnerlich, hat Neymar Barca schließlich eine Ablösesumme zwischen 60 und 70 Mio EURO gekostet. Zumindest damals war Bayern nicht bereitet, diese zu zahlen.

          Was ich aber herausheben wollte: Für einen professionellen Trainer wie Guardiola kann es unmöglich einen Unterschied gemacht haben, ob Götze sein „Wunschspieler“ war oder nicht, wie von vielen (aus meiner Sicht fälschlicherweise) behauptet wird.
          Selbst „Thiago oder nix“ hat sich übrigens erstaunlich oft auf der Ersatzbank wiedergefunden.

          Übrigens: 2013 – das Jahr von „Neymar oder Götze(?)“. Ich habe von erstaunlich vielen zuverlässigen Quellen aus dem Umfeld des FC Bayern unisono gehört (nicht dem engsten, aber doch einem informierten engeren), dass eine Verpflichtung von Messi ernsthaft erwogen wurde.
          Und zwar kam die Initiative von Messi und dessen Umfeld! Seine Berater sollen mehrmals in München gesehen worden sein. Und der Wechsel soll angeblich am Veto des Aufsichtsrats des FCB gescheitert sein: das Gesamtvolumen hätte rund 250 Mio EURO betragen, das hätte alle Rahmen des FCB gesprengt, v.a. aber auch das Spielergehaltsgefüge komplett durcheinander gebracht …
          Vernünftige Entscheidung würde ich sagen ….

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