FC Bayern – Spielball der Medien

Bayernfans

Ergebnis einer Umfrage unter Mitgliedern und Fans des FC Bayern

Eine repräsentative Internetumfrage im August 2015 unter FC Bayern Fans, welche zum großen Teil Mitglieder und / oder Fanclubmitglieder des Vereins sind, hat ergeben, dass lediglich 12% der Befragten der Meinung sind, dass der FC Bayern bzw. seine Medienabteilung „alles unter Kontrolle hat“, wenn es um die vereinseigene Strategie geht, auf von den Medien lancierte Gerüchte und Spekulationen zu reagieren. Dagegen halten 58% der befragten Bayernmitglieder und –fans eine aktivere Herangehensweise des Vereins für notwendig, um die Turbulenzen in und um den Verein herum nicht ausufern zu lassen.

Spätestens seit Pep Guardiola im Sommer 2013 den Trainerjob beim FC Bayern übernommen hat, überschlagen sich täglich die Überschriften und Beiträge der Boulevardpresse über den Verein und seine Angestellten. Dabei sind die wenigsten Artikel sachlich und fachlich fundiert und seriös recherchiert. Die Journalisten bedienen sich eher aus der Gerüchteküche – wobei die Auflagen der Printmedien und die Anzahl der Online-Klicks umso höher ausfallen, je unrealistischer, sensationeller und folglich unseriöser diese Gerüchte sind. Leider durchschauen viele Leser und Fußballfans nicht das Spiel der Medien, was zur Folge hat, dass es im Internet verbale Schlachten selbst unter den Anhängern des deutschen Rekordmeisters gibt.

Nach der Saison 2014/15 fanden die verbalen Scharmützel unter den Bayernfans im Internet, natürlich geradezu „lustvoll“ durch die Sportmedien befeuert, einen bisherigen traurigen Höhepunkt. Trotz einer weiteren extrem starken Saison des Teams von Pep Guardiola in einer „Nach-WM-Spielzeit“ resümierten nicht wenige eigene Fans „2013 Triple – 2014 Double – 2015 „Single“. Obwohl das Spielsystem der Münchner durch ihren katalanischen Trainer weiterhin verfeinert und verbessert worden war, beschränkte man sich auf den bloßen Titelvergleich. Unter Guardiolas – bei einem großen Teil der Fans sehr populärem – Vorgänger Jupp Heynckes war 2013 das Triple gewonnen worden, wohingegen summa summarum unter Guardiola jährlich ein Titel weniger gewonnen wurde. Schuld daran waren für viele die „Hispanisierung“ des Bayernteams unter dem spanischen Trainer und der Abgang des Mannschaftsarztes Müller-Wohlfahrt, den die Presse und zahlreiche Fans anschließend zur „Vereinsikone“ erklärt haben. Als das bayerische Urgewächs Bastian Schweinsteiger im Juli den Verein Richtung Manchester verlassen hat, diskutierte man fast ausschließlich über den „Identifikationsverlust“ des Vereins. Zudem verstärkt durch das in 2015 besonders lange „Fußball-Sommerloch“ erschien jemanden, der sich in diesem Zeitraum aufmerksam dem Internet gewidmet hat, die „FCB-Fan-Gemeinde“ als komplett untereinander zerstrittener Haufen.

Zur Bestätigung, dass diese negative Entwicklung nicht nur als „Bauchgefühl“ seitens des Verfassers interpretiert werden kann, hat Petersgradmesser im August 2015 eine Internet-Umfrage unter Mitgliedern, Fanclubmitgliedern und Fans des FC Bayern durchgeführt.

Insgesamt haben 207 „Bayernfans“ an dieser doch sehr umfangreichen Umfrage teilgenommen. Eine größere Beteiligung wurde leider durch eine ablehnende Haltung der großen Fan- und Fanclubseiten verhindert. Die Begründung dafür war durchaus bemerkenswert. Denn auf die Nachfrage dieser Fanvereinigungen, was denn die Intension einer derartigen Umfrage sei, antwortete ich wahrheitsgemäß, dass das Ergebnis den Verantwortlichen des Vereins direkt – ohne vorherige Veröffentlichung – zugehen solle, um auf gewisse Missstände hinzuweisen. Vor allem mit dem Hinweis auf die Beratungsresistenz des Vereins wurde mir eine Zusammenarbeit verweigert!

Dennoch ist die Anzahl und Zusammensetzung der Umfrageteilnehmer absolut dazu geeignet, um von einer repräsentativen Umfrage zu sprechen: Sämtliche demografischen Daten spiegeln die heterogene Zusammensetzung der Anhänger des deutschen Rekordmeisters wider. Gut 45% der Teilnehmer sind Vereinsmitglieder, fast 50% Fanclubmitglieder und das über alle Altersstufen verteilt. Fast zwei Drittel der Umfrageteilnehmer kommen aus dem „außerbayerischen“ Bundesgebiet, knapp 20% kommen aus München und Umgebung. An der Umfrage haben sog. „Allesfahrer“, Jahreskartenbesitzer, aber auch Fans, die nie oder selten in der Allianz Arena bei Bayernspielen sein können, teil genommen. Aufgrund der unglaublichen Popularität des Vereins und der dementsprechenden Auslastung des Stadions ist die Gruppe der Fans mit „seltenen Stadionbesuchen“ logischerweise mit 69% die mit Abstand größte.

Welche Bedeutung der Fußball im allgemeinen und der Verein im Speziellen für die Teilnehmer der Umfrage hat, zeigt die Beantwortung der Frage nach der Häufigkeit der Informierung über Fußball: Über drei Viertel informieren sich mehrmals am Tag über Fußball, davon über 21% sogar „mehrmals pro Stunde“.

Die Frage, wie die Fans die Darstellung des FC Bayern in den Medien bewerten, wurde mit einem für den erfolgsgewohnten Top-Club doch ziemlich mäßigen Resultat beantwortet. Eine große Mehrheit ist dabei zudem und nicht überraschend der Meinung, dass dies mit der Abwesenheit von Uli Hoeneß zu begründen ist. Offensichtlich sind für eine Vielzahl der Fans die Fußstapfen von Hoeneß zu groß für seine Nachfolger, was sich auch negativ auf die Außendarstellung des Vereins auswirkt. Vor allem der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge, aber auch der Sportvorstand Matthias Sammer und selbst Pep Guardiola werden für die wenig positive Darstellung des FC Bayern in den Medien „verantwortlich“ gemacht – und das von den eigenen Mitgliedern und Fans!

Die Informierung durch den Verein selbst mittels eigener Homepage, Facebook, Bayernmagazin etc. wird dagegen von den Fans als gut eingestuft, obwohl 49% der Meinung sind, dass „die Infos ausführlicher sein könnten“, 31% Verbesserungspotential bei der „Qualität der Infos“ sehen, für fast 30% die „Infos zu spät kommen“ und immerhin noch 13% meinen, dass „wichtige Infos fehlen“.

Dass die vereinseigenen Seiten nicht auf „top-aktuellem“ Niveau sind, beweist auch die Tatsache, dass sich offensichtlich nur 34% der Fans über diese informieren, wenn „dringender Informationsbedarf über den FC Bayern“ besteht. Zwei Drittel der eigenen Fans informieren sich in diesem Fall über andere Seiten.

Entgegen der positiven Umfrageergebnisse über die Informierung durch die vereinseigenen Kanäle sind die Mitglieder und Fans des Vereins größtenteils keineswegs einverstanden mit dem von Vereinsseite eingeschlagenen Weg, wie man mit medialen Gerüchten und Spekulationen über den FCB umgeht. Wie schon einleitend erwähnt, sind lediglich knapp 12% der Meinung, dass der FC Bayern diesbezüglich „alles unter Kontrolle hat“. Dagegen sehen 58% einen entsprechenden Handlungsbedarf und diese Aufforderung kann nur an die Medienabteilung des Vereins gerichtet sein. Weitere 13% meinen, dass dies zumindest nicht schaden könnte. Alle Altersstufen schließen sich dieser Forderung nach mehr Aktivitäten seitens des Vereins gegen mediale Gerüchte an. Vor allem die Altersgruppe der 51-60 Jährigen stellt diese Forderung. Dies ist umso bemerkenswerter, weil in dieser Umfrage diese Altersgruppe diejenige mit den prozentual häufigsten Stadionbesuchen und auch Vereinsmitgliedschaften darstellt – sozusagen ein Abbild des „harten Kerns“ der Mitglieder und Fans. Ebenso fordern die sog. „Fußballjunkies“, also diejenigen mit dem höchsten Informationsbedarf („mehrmals stündlich“) am vehementesten eine diesbezügliche Anpassung des Vereins.

Dass vor allem die Jahreskartenbesitzer und Allesfahrer die Gruppen sind, die eine stärkere mediale Abwehrhaltung des Vereins wünschen, rundet nur das Gesamtergebnis der Umfrage ab: Je stärker die Verbundenheit mit dem Verein ist, umso mehr wünscht sich der Bayernfan ein aktiveres Vorgehen des Vereins in diesem Bereich.

Die teilnehmenden Vereinsmitglieder drücken ihre entsprechenden Forderungen und Wünsche an den Verein in „Verbesserungsvorschlägen“ aus:

mehr „Richtigstellungen“ zu Gerüchten / Falschmeldungen etc.
• Öfters mal was richtig stellen, bevor sich wieder Legenden bilden
• Gerüchte und Spekulationen verfestigen sich häufig in der Folgezeit und bleiben dauerhaft hängen. Gerade deswegen muss man von Vereinsseite wesentlich aktiver gegen sie vorgehen. Der Verein (seine Medienabteilung) verhält sich dabei viel zu passiv.

Als Leidtragende dieser „medialen Passivität“ seitens des Vereins sehen die Fans vor allem den „weltbesten“ Trainer Pep Guardiola, aber auch einzelne Spieler, allen voran Mario Götze, welche für viele Fans vom Verein medial nicht ausreichend geschützt werden. Es gibt sogar einige, die darin den hauptsächlichen Grund für den noch nicht verlängerten Vertrag von Guardiola sehen und die genau dies dem Verein bei einem im Sommer 2016 auslaufenden Vertragsverhältnis scharf vorwerfen würden.

Vor ungefähr zwei Wochen ging den Verantwortlichen der Medienabteilung des FC Bayern die 18-seitige Auswertung des Fragebogens zu, die mit dem Vorschlag an den Verein selbst endete, dass man die Medienabteilung sowohl prophylaktisch als auch für den „akuten Medienernstfall“ entsprechend aufstellen bzw. ergänzen müsse. Eine entsprechende „Firewall“, die den Verein für Medienattacken gerüstet erscheinen lässt, wäre dabei sicherlich ganz im Sinne des Vereins und seines Umfeldes. Und wie die Umfrageergebnisse eindeutig zeigen, wäre eine derartige vereinsinterne Firewall gegen die Medien durchaus auch ein geeigneter Selbstschutz für die Führungsriege des FC Bayern: Gerade Karl-Heinz Rummenigge wie auch Matthias Sammer und selbst das „Trainer-Genie“ Pep Guardiola stehen bei den Medien-Kampagnen nicht selten im Fokus und fortfolgend in der Kritik bei den eigenen Fans. Nicht nur ich bin der Meinung, dass dies fast immer völlig ungerechtfertigt passiert.

In einem Telefonat wurde mir jedoch mitgeteilt, dass der Verein meine Einschätzung nicht teilt. Offensichtlich schließt man sich dabei der Meinung der gerade einmal 12% der Umfrageteilnehmer an, welche in diesem Zusammenhang der Meinung sind, dass „der FC Bayern alles unter Kontrolle hat“. Die oben bereits erwähnte „Beratungsresistenz“ des Vereins stellt in gewissen Bereichen offenbar tatsächlich die Realität dar.

Wie kann man sich diese wenig weitsichtige Grundhaltung erklären? Als der heutige Mediendirektor des FC Bayern, Markus Hörwick, 1983 von Uli Hoeneß als Presssprecher eingestellt worden ist, installierte man mit ihm die erste Pressestelle im deutschen, wenn nicht sogar im europäischen Fußball. Seit diesem Zeitpunkt gibt es Beiträge über Markus Hörwick, der mit seiner „innovativen Art“ in diesem Bereich als „der Trendsetter aus München“ gilt (bundesliga.de). Aus dem Pressesprecher des FCB wurde der Mediendirektor, aus der Presseabteilung die Medienabteilung mit aktuell ungefähr zwei Dutzend Mitarbeitern.

Vom oben erwähnten Telefonat ist mir eine Bemerkung in Erinnerung geblieben, welche ich wortwörtlich in einem Artikel von bundesliga.de vom 7. Januar 2015 über Hörwick wieder gefunden habe. Interessanterweise wird er dabei nicht einmal zitiert: „Der FC Bayern macht rund um den Erdball Quote. Und mit dem FC Bayern macht man Quote.“ Im Kontext mit den ignorierten Umfrageergebnissen interpretiere ich das so, dass man aktuell beim FC Bayern – nicht nur sportlich – einen derartigen Höhenflug hat, dass man keine Verbesserungspotentiale mehr erkennen kann, schon gar nicht, wenn sie „von außen“ kommen – auch wenn „von außen“ die eigenen Mitglieder und Fans bedeutet!

Dass sich der Verein gar nicht um die Meinungen seiner Fans kümmert, stimmt aber auch nicht, denn er hat am 9. Oktober selbst eine Umfrage auf seiner eigenen Homepage eingestellt:

Im Vorjahr wurde fcbayern.de zur beliebtesten Website in der Kategorie Sport gewählt, und auch 2015 liegt das digitale Wohnzimmer des deutschen Rekordmeisters wieder aussichtsreich im Rennen. Kein Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen – im Gegenteil! Gemeinsam mit seinen Fans will der FC Bayern das Benutzererlebnis seiner Internetseite weiter verbessern.
Dafür benötigen wir Ihre Hilfe! Nehmen Sie an unserer kurzen Umfrage teil, geben Sie uns Ihr Feedback – und sichern Sie sich gleichzeitig die Chance auf ein Trikot von Robert Lewandowski, das unter allen Teilnehmern verlost wird. Wir bedanken uns im Voraus für Ihre Unterstützung!

Die Fragestellungen sind natürlich wesentlich weniger kritisch als in der Umfrage von Petersgradmesser und es ist sicher nur ein Zufall, dass einige „unkritische“ Passagen dem Fragebogen von Petersgradmesser sehr stark ähneln. Aber auch hier zeigt sich wieder ein gewisses – ich nenne es – „Missverständnis“ seitens des Vereins: Natürlich ist die Homepage des FC Bayern die „beliebteste Website in der Kategorie Sport“. Wen kann dies wundern, wenn man u.a. weiß, dass die Facebookseite des FC Bayern mehr Follower hat als die Facebookseiten der anderen 35 Erst- und Zweitbundesligisten zusammen.

Sämtliche Seiten des FC Bayern enthalten nette sympathische Stories, witzige Filmchen über eine ebenso erfolgreiche wie sympathische Fußballtruppe usw. Das alles ist ein absolutes Heimspiel für den FC Bayern – das passt perfekt! Aber ich möchte Matthias Sammer sinngemäß zitieren, der vor nicht allzu langer Zeit die Bayernfans gelobt hat, weil sie eine alles andere als unkritische Anhängerschaft darstellen. Dieses Szenario kann einem im „Ernstfall“ aber auch schon einmal um die Ohren fliegen, vor allem wenn man bedenkt, welch höchstsensibles Gebilde der FC Bayern und sein Umfeld ist. Es wird immer hervorragende mediale Ansätze geben, um das gesamte Konstrukt erheblich ins Wanken zu bringen – in sportlich weniger erfolgreichen Zeiten wäre es auch denkbar, dass es nicht nur beim Wanken bleibt. Da kann man vereinsintern noch so sehr den Schulterschluss propagieren – und wenn man auch als Bayernverantwortlicher selbstkritisch bleibt, hat das scheinbar so stabile „Bayernkonstrukt“ in diesem Jahr durchaus schon den ein oder anderen Riss erleiden müssen.

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass auch das Konzept der Medienabteilung des FC Bayern durchaus immer wieder auf den Prüfstand gehört. Eine periodische Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen ist zwingend notwendig, vor allem in der immer hysterischer werdenden Medienlandschaft. Ich denke nicht, dass es dabei eines derart radikalen Umbruchs bedarf, wie er in der medizinischen Versorgung beim FC Bayern im Sommer vollzogen worden ist, aber eine periodische Anpassung wäre sicher nicht von Nachteil – und diese Perioden sind heutzutage meist ziemlich kurz. Dass die Medien heute absolut fähig und bereit sind, einen vorher allseits beliebten DFB-Präsidenten kurzfristig über die Klinge springen zu lassen, oder das Lebenswerk der Lichtgestalt des deutschen Fußballs in den Boden zu stampfen, mag als warnendes Beispiel dienen.

Vielleicht abschließend noch eine kleine Anmerkung zur Headline dieses Beitrags „FC Bayern – Spielball der Medien“: Mag sein, dass sie auch angesichts der Umfrageergebnisse leicht überzogen erscheinen mag. Die Darstellungen im Artikel sind es aber keineswegs. Aber selbst Petersgradmesser hat mittlerweile die Erfahrungen gemacht, dass eine „saftige Überschrift“ ein Vielfaches an interessierten Lesern anzieht.  😉

Auswertung Fragebogen FC Bayern Fans, wie sie auch dem FC Bayern selbst zur Verfügung gestellt worden ist, als 18-seitige pdf-Datei

10 Kommentare zu „FC Bayern – Spielball der Medien“

  1. Weiterhin gilt für diesen Blog: Hetzerische, beleidigende, aber auch unsachliche, respektlose Kommentare werden gelöscht.
    Wenn man sich im Internet niveaulos bewegen möchte, gibt es sicherlich genügend andere Seiten, auf welchen man sich austoben kann. Es gibt genügend Platz, sich bzgl. „aller Neigungen auszutoben“!!

    Dagegen sind Kommentare, welche zu Diskussionen anregen, natürlich auch mit KONSTRUKTIVER Kritik am Ursprungsbeitrag selbst absolut erwünscht!

  2. Die Auswertung dieser Umfrage unter Bayernfans hat sich nun fast schon in dramatischer Art und Weise bei den Reaktionen der sog. „Bayernfans“ auf Guardiolas Abgang bestätigt. Der FCB und seine Medienabteilung schützt seine Angestellten nicht, siehe Guardiola, aber auch Götze, Benatia etc…. diese sind folglich für viele der eigenen Fans(!!) Freiwild!

    Da kann man sich gar nicht in ausreichendem Maß Fremdschämen … ))-:

  3. Ich denke das Problem ist einfach, dass zu viele Gerüchte in Umlauf sind, dass selbst ein “ abstreiten“ nicht hilft. Die Presse abteilung befindet sich da auf einen ganz gefährlichen Draht, ein falches Wort und es wird noch shclimmer!

    1. Eine wirklich gute Medienabteilung würde nicht immer nur auf Gerüchte reagieren, sondern agieren und antizipieren!!
      Dazu bedarf es einer Strategie und nicht einer „Muddling trough“ bzw. Durchwurstel-Methode!

      Das scheint ein deutsches Fußballproblem zu sein … der DFB kann es nicht, der FCB erst recht nicht! )-:

  4. http://www.fcbayern.de/de/news/news/2015/fcbayern-de-erneut-website-des-jahres.php

    Selbstbeweihräucherung (Medienabteilung) FC Bayern!

    Der FC Bayern feiert seine Website als „Beliebtesten Website des Jahres in der Kategorie Sport“! Dies ist aber wahrlich kein Kunststück, denn wenn man z.B. die Facebook Follower als Maßstab nimmt, hat der FC Bayern alleine mehr als alle anderen 35 Erst- und Zweitligisten zusammen!

    Ziel des FC Bayern sollte es sein, die „Beste Website des Jahres in der Kategorie Sport“ zu sein bzw. nun zu werden!
    Hierzu kann man dem Gegner vom kommenden Samstag, Borussia Mönchengladbach gratulieren!
    Und das ist eher eine saftige „Watschn“ für den Branchenprimus trotz seiner beliebtesten Website!!!

    Thema „Mehr Masse als Klasse“ bzw. „Beratungsresistenz“!! 😉

  5. Denke selbst wenn sie wollten könnten sie nichts machen. Die Presse Freiheit schützt leider auch *****. Wenn Bayern jetzt aktiv gegen die Medien vorgehen würden, würde Bild und co das so hindrehen “ Bayern will die Meihnungsfreiheit einschränken“.
    Man kann nur hoffen, das jetzt wo götze verletzt ist, zumindest da die Medien Interesse abklinkt.

    1. Ich persönlich bin der Meinung, dass man IMMER und in jeder (Lebens-)Situation etwas machen kann.
      Ich selbst hätte jede Menge Ideen, die locker umzusetzen sind, wenn man die medialen Möglichkeiten des FCB hat.
      Sich mit den Medien anzulegen, bringt natürlich gar nichts. Es gibt aber jede Menge intelligente und charmante Ideen und Möglichkeiten.
      Es geht auch gar nicht darum, ALLES, was von den Medien kommt, zu kommentieren. ABER: es gibt immer wieder Geschichten, die auf Jahre und Jahrzehnte in den Kleidern des Vereins hängenbleiben, wenn man nicht unmittelbar – auf charmante und sachliche Art und Weise – dagegen vor geht!

  6. danke für den richtigen Überblick des „derzeitigen“ Verhaltens der Medienabteilung des FcB. Bin gespannt ob jemand dieser Abteilung deinen Blog liest und (hoffentlich) darauf positiv „reagiert“.

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