Frohe Weihnachten, Bayernfans!

xmas

Wenn man auf das Fußballjahr 2014 zurückblickt, kann man als Bayernfan wieder mehr als zufrieden sein: Es war einmal mehr ein sportlich grandioses! Auch wenn es diesen verflixten Monat April gab (siehe u.a. https://petersgradmesser.wordpress.com/2014/05/06/die-mentale-krise-des-fc-bayern/ ), gewann die Mannschaft das Double (frühester Meister aller Zeiten + grandioses Pokalfinale gegen den ehemals härtesten Konkurrenten Borussia Dortmund) und sieben Bayernspieler wurden in Brasilien Fußballweltmeister!

Dies soll aber weniger ein sportlicher Rückblick sein, sondern anhand von drei knappen Beispielen darstellen, warum ich persönlich „mehr als stolz“ bin seit Jahrzehnten Fan dieses grandiosen Vereins zu sein!

Entgegen der weitläufigen Meinungen der ebenfalls nicht kleinen Schar der „Bayerngegner“, dass sich Topspieler ausschließlich des Geldes wegen dem FC Bayern anschließen, scheinen diese das familiäre Umfeld des Vereins besonders zu schätzen.

So äußerte sich Daniel van Buyten, von 2006 bis Juni 2014 Fußballprofi beim deutschen Rekordmeister, anlässlich der Weihnachtsfeier des Vereins, der er als Ehrengast beiwohnte, folgendermaßen: “Es war schön, mit meinen ehemaligen Kollegen und auch lange mit dem Trainer zu sprechen. Da habe ich wieder richtig gemerkt, dass der FC Bayern eine Familie ist. Das hat man ja auch schon immer gesagt, als ich vor vielen Jahren nach München gekommen bin. Jetzt spüre ich das am eigenen Leib. Es ist jedes Mal eine Freude, hierher zurückzukommen. Diese Familie liegt mir weiter am Herzen.“

Diesen Grundtenor hört man fast von jedem (ehemaligen) Bayernspieler.

Diese Woche gab es auch noch ein kurzes Interview mit Heinz Müller. Die Bayern hatten den ehemaligen Mainzer BL-Torwart für fast zwei Monate als Praktikanten angestellt, weil sich Manuel Neuers Stellvertreter Pepe Reina und Tom Starke verletzt hatten. Dieses Praktikum endete nun, aber der 36-Jährige ist immer noch begeistert von seiner Zeit beim FCB:
Er habe in München viel gelernt: „Erfolg ist kein Zufall. Hier arbeiten ausschließlich Erfolgsmenschen. Ich habe selten so viele so erfolgsbesessene Menschen kennengelernt, die gleichzeitig noch sehr sympathisch sind“!

IMHO gibt es im heutigen knallharten Fußball-Profi-Geschäft fast kein größeres Lob!

Ja und dann gab es anlässlich des Spiels am 16. Spieltag der Fußball-BL zwischen Bayern und dem SC Freiburg noch ein Interview mit dem Chefcoach der Breisgauer, Christian Streich. Dieser ist den Fußballfans eher als „Irrwisch“ an der Torauslinie mit z.T. markigen Sprüchen bekannt als als großer Fußballdiplomat.
Dem Bayernmagazin (9/66) gab er ein sehr sympathisches Interview.
Zur anderthalbjährigen Arbeit von Pep Guardiola bei Bayern meinte er dabei folgendes: „Bayern München spielt mit Pep Guardiola einen außergewöhnlich guten Fußball, sie holen außergewöhnlich gute Leute, sie achten extrem auf Mentalitätsgeschichten (!!) und streben in allen Bereichen nach Perfektion. Über solche Entwicklungen kann ich mich als Trainer und Fußballfan nur freuen …“

Hört sich das schön (und kompetent 😉 ) an?

Sehr sympathisch und realitätsnah fand ich übrigens auch seine Meinung zu der Tatsache, dass dem SCF Jahr für Jahr die besten Spieler weggekauft werden (eigene Anm.: übrigens noch nie vom FC Bayern!): „Da gibt es kein Frustrationsgefühl, so ist halt das System. Dass Spieler einen Verein verlassen und zu einem aus ihrer Sicht besseren Verein wechseln, oder einem, der besser bezahlt, ist doch in der Kreisliga bis zur Bundesliga das Gleiche. Wir versuchen hier ein Umfeld zu bieten, in dem sich jeder Spieler weiterentwickeln kann. Wenn diese Entwicklung dazu führt, dass ein größerer Verein anklopft, haben wir nicht so viel falsch gemacht.“

Wow – spricht uns dieser Fußballfachmann aus der Seele?

Ich für meinen Teil möchte nur hinzufügen, dass der aktuelle Kader des FCB für mich nicht nur der beste aller Zeiten ist, sondern auch der sympathischste … es macht extrem Spaß Ihnen beim Fußball aber auch beim „Blödeln“ zuzuschauen und zuzuhören 😉

Und für den Juni 2015 kann es nur ein Ziel geben: Die Wiederholung des Triples von 2013 und den abermaligen Triumph in der Champions League. Der Henkelpott wurde dieses Jahr nur versehentlich nach Madrid ausgeliehen – was den Herrn Sergio Ramos in dieser Woche zum etwas übermütigen Ausspruch, dass Real Madrid „der Verein Gottes“ sei, verleitet hat … Sollte es wirklich einen Fußballgott geben, dann revidiert er diesen Irrtum im nächsten Jahr 😉 😉

FROHE WEIHNACHTEN!!

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